Therapie des Typ-1-Diabetes

Vorbereitung eines Insulinpens zur Injektion
© Schuppelius

Bei Typ-1-Diabetikern lässt die körpereigene Insulinproduktion zunehmend nach, bis sie vollständig versiegt. Wegen der sehr geringen bzw. fehlenden Insulinproduktion bei Diabetesmanifestation ist die einzige mögliche Behandlung bei diesem Diabetestyp, das fehlende Insulin zu ersetzen.

Insulin wird gespritzt
Da das Hormon Insulin ein Eiweiß ist, kann es nicht als Tablette oder Flüssigkeit geschluckt werden; die Magensäure würde das Insulin zerstören. Es wird deshalb ins Unterhautfettgewebe gespritzt. Einzige Nebenwirkung der Insulintherapie ist das mögliche Auftreten von Unterzuckerungen, wenn die Insulindosis nicht zu Nahrungsaufnahme und Bewegung passt.

Die beiden Therapiemöglichkeiten sind:

DDG-Leitlinie

Herausgegeben von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft gibt es die "Evidenzbasierte Leitlinie der DDG - Therapie des Diabetes mellitus Typ 1". Sie ist hier verfügbar.

Video

Vortrag  zum Thema "Typ-1-Diabetes - Gibt es bald eine Impfung?" von Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler, Lehrstuhl für Diabetes und Gestationsdiabetes TU München und Institut für Diabetesforschung, Helmholtz Zentrum München, anlässlich des 1. Patiententages Diabetes am 16. März 2013 des Diabetesinformationsdiensts München.