Forschungsprogramm

Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung will individualisierte Strategien entwickeln, die eine frühzeitige Erkennung des Krankheitsrisikos und der Vermeidung der Erkrankung und ihrer Folgen ermöglichen. Weiterhin sollen maßgeschneiderte, kausale Therapien entwickelt werden, die die Krankheitsprogression aufhalten und zu einer Verbesserung der Patientenversorgung führen. Hierzu ist die genaue Erforschung der Ursachen von entscheidender Bedeutung. Um diese Ziele zu erreichen, arbeiten die Wissenschaftler im DZD an gemeinsamen Verbundprojekten. Jedes der DZD-Partnerinstitute führt zusätzlich seine Projekte entsprechend der individuellen wissenschaftlichen Expertisen in der Diabetesforschung durch.

Das wissenschaftliche Forschungsprogramm des DZD ist in vier Programme unterteilt, deren einzelne Projekte eng miteinander vernetzt sind.

Forschungsprogramm

Programm A:
Klinische Studien/Klinische Anwendungen

In klinischen Studien werden neue Präventions- und Behandlungsstrategien für Risikopersonen bzw. Patienten mit Diabetes mellitus entwickelt.

Programm B:
Molekulare Mechanismen
Anhand der Erforschung der molekularen Mechanismen des Diabetes mellitus sucht man nach neuen Therapieansätzen.

Programm C:
Epidemiologie
Die Auswirkungen von Umwelt, Lebensstil und Genen auf die Entstehung des Diabetes mellitus werden in großen Bevölkerungsstudien untersucht. Neue Biomarker sollen zukünftig die Diagnose des Diabetes verbessern.

Programm D:
Biologie der Betazelle
Die Erhaltung bzw. die Wiederherstellung der Aktivität der Betazelle, dem Insulinproduzenten im Körper, ist entscheidend, um das Auftreten von Diabetes zu verhindern.