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02.10.2014

2nd DZD Diabetes Research School: Ambition trifft Erfahrung

Rund 90 junge Wissenschaftler, Doktoranden und Postdocs aus der ganzen Welt, trafen sich Mitte September in Klosterneuburg bei Wien mit sieben etablierten Diabetesforschern zu einem inspirierenden und erkenntnisreichen Austausch. Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) hatte zur zweiten DZD Diabetes Research School eingeladen.

Gruppenbild mit rund 95 Personen auf den STufen vor einem Brunnen im historischen Burghof im Stift Klosterneuburg

Das Stift in Klosterneuburg bot der DZD Diabetes Research School einen würdigen Rahmen. ©DZD

Die internationalen Forscher stellten sich in lockerer Atmosphäre für einen Tag der nachfolgenden Generation zur Verfügung.. Zum Auftakt gab es am Vorabend des eigentlichen School-Tages eine Evening Lecture The endocrinization of biology and medicine von Altmeister Jesse Roth vom Feinstein Institute New York, In den inspirierenden Räumen des Stifts Klosterneuburg flogen dann die Überlegungen zur aktuellen Diabetesforschung zwischen Podium und Zuhörerschaft hin und her. „Wir lernen hier vom Nachwuchs ebenso wie die jungen Wissenschaftler von uns!“, stellten die DZD-Vorstände Prof. Martin Hrabé de Angelis und  Prof. Hans-Ulrich Häring, die durch den Tag führten, begeistert fest.


Thematisch wurde ein breites Feld zum Diabetes abgedeckt, von Mechanisms of insulin secretion und Insulin resistance and metabolic mechanisms über Metabolic organ cross talk and central glucose sensing bis zu Function of adipose tissue in metabolic disease, The role of the CNS as regulator of energy homeostasis und Regulation of energy and glucose homeostasis in mouse model. Die Vortragenden Susumu Seino, Japan, Sree Nair, USA, Bernard Thorens, Schweiz, Silvia Corvera, Eleftheria Maratos-Flier, beide USA, und Jens Brüning, Köln, die von je von einem oder einer Jungforscher/in, eingeführt wurden,standen nicht nur nach ihren Vorträgen, sondern auch während der Pausen und am Abend gerne Rede und Antwort.


Nach einem intensiven wissenschaftlichen Austausch konnten alle Teilnehmen während einer Führung noch einen Eindruck von der Bedeutsamkeit des Klosters gewinnen, bevor der Tag mit weiteren Gesprächen und Diskussionen beim typisch österreichischen Heurigen ausklang. „Die Auswahl der Speaker war wirklich sehr gelungen“, fand Mandy Station, Teilnehmerin aus Potsdam, „und in der imposanten Location mitsamt dem durchweg gut organisierten Rahmenprogramm haben wir alle viel mitgenommen und den Austausch mit anderen jungen Wissenschaftlern genossen.“


Viele Teilnehmer reisten von Klosterneuburg weiter nach Wien zur Jahrestagung des EASD, nicht ohne sich vorher mit den neu kennen gelernten Kollegen zur nächsten DZD Diabetes Research School zu verabreden.
Aufgrund des großen Interesses plant das DZD, dieses Format weiterzuführen. Interessenten melden sich mit formlosem E-Mail an schoolnoSp@m@dzd-ev.de für die Zusendung aktueller Informationen zu künftigen Veranstaltungen an.