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05.02.2015

Wissenschaftler „zum Anfassen“ beim Parlamentarischen Abend in Berlin

Am 02.02.2015 fand ein Parlamentarischer Abend aller Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) in Berlin statt. Staatsekretär Thomas Rachel gab einen Überblick über die Fortschritte dieser Forschungsverbünde bei der Bekämpfung der sechs großen Volkskrankheiten. So konnte beispielsweise das DZD einen neuen Wirkstoffkandidaten zur Behandlung des Typ-2-Diabetes* entwickeln.

Staatsekretär Thomas Rachel (Mitte) mit DZD-Vorstand Martin Hrabě de Angelis, Nachwuchsgruppenleiterin Dr. Carolin Daniel, DZD-Vorstand Prof. Michael Roden und Geschäftsführerin Dr. Astrid Glaser (v.l.n.r.) ©DZD/Till Budde

Je ein Vertreter der DZGs präsentierte sein Zentrum in einer moderierten Vorstellungsrunde. Prof. Martin Hrabě de Angelis, DZD-Vorstand und Direktor des Instituts für Experimentelle Genetik am Helmholtz Zentrum München; erläuterte, dass die translationale Forschung ein wichtiger Erfolgsfaktor für das DZD ist. Er betonte außerdem, dass eine langfristige, institutionelle Förderung Voraussetzung dafür ist, dass auch in Zukunft die besten Köpfe für die DZGs gewonnen werden. Nur so können nachhaltige Lösungen für die großen Volkskrankheiten gefunden werden.

Im interaktiven Teil der Veranstaltung hatten die Gäste Gelegenheit, mit den Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen. An Zentrumstischen wurden Highlights aus der Forschung durch Tafelgrafiken visualisiert. Das innovative Konzept lud dazu ein, bei der Präsentation weitere Ergänzungen einzufügen und direkt auf Rückfragen einzugehen. Als Experten des DZD waren neben Prof. Martin Hrabě de Angelis (im Bild links) auch Prof. Hans-Ulrich Häring, DZD-Vorstand und Ärztlicher Direktor der Medizinischen Klinik IV der Universität Tübingen, Prof. Michael Roden (im Bild re.), DZD-Vorstand und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Deutschen Diabetes-Zentrums in Düsseldorf, Prof. Annette Schürmann, DZD-Sprecherin und Leiterin der Abteilung Experimentelle Diabetologie am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke sowie Dr. Carolin Daniel, Nachwuchsgruppenleiterin des Helmholtz Zentrum München vertreten. Nach der Gesprächsrunde konnten die Teilnehmer mit dem DIfE - DEUTSCHER DIABETES-RISIKO-TEST® ihr persönliches Diabetes-Risiko ermitteln.


Die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) stellen sich gemeinsam den Herausforderungen der großen Volkskrankheiten:

• Diabetes: Deutsches Zentrum für Diabetesforschung (DZD)
• Krebs: Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK)
• Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK)
• Infektionskrankheiten: Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF)
• Lungenkrankheiten: Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL)
• Neurodegenerative Erkrankungen: Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)

Weitere Informationen zu den DZGs finden Sie unter: http://www.bmbf.de/de/gesundheitszentren.php

* neue Wirkstoffkandidaten zur Behandlung des Typ-2-Diabetes