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25.01.2016

DZD-Vorstand Prof. Dr. Michael Roden in Wissenschaftsrat berufen

Prof. Dr. Michael Roden, Wissenschaftlicher Direktor und Vorstand des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) und Leiter der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Düsseldorf sowie Vorstandsmitglied im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD), ist von Bundespräsident Joachim Gauck zum Mitglied des Wissenschaftsrats ernannt worden. Der aus Wien stammende Mediziner, Diabetologe, Endokrinologe und Spezialist auf dem Gebiet des Energiestoffwechsels wird Bund und Länder in den nächsten drei Jahren in Fragen zu Wissenschaft und Forschung beraten.

Portrait von Prof. Dr. Michael Roden.

Prof. Dr. Michael Roden. Quelle: DDZ

Die Schwerpunkte seiner Forschungsarbeiten liegen in der Untersuchung des menschlichen Energiestoffwechsels. Dabei bilden Diabetes, Adipositas (krankhaftes Übergewicht) und hormonelle Bluthochdruckerkrankungen Schwerpunkte seiner Arbeit. „Die Aufnahme in dieses wichtige wissenspolitische Beratungsgremium in Deutschland ist eine besondere Auszeichnung“, erklärte Prof. Dr. Michael Roden, Wissenschaftlicher Direktor und Vorstand des DDZ, Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Michael Roden studierte Humanmedizin an der Universität Wien. Nach der Anerkennung als Facharzt für Innere Medizin habilitierte er sich über die: "Modulation der hepatischen Insulinsensitivität". Vor seinem Wechsel nach Düsseldorf war Roden Vorstand der 1. Medizinischen Abteilung des Hanusch-Krankenhauses, eines Lehrkrankenhauses der Medizinischen Universität Wien, und Direktor des Karl-Landsteiner-Institutes für Endokrinologie und Stoffwechselkrankheiten. Roden erhielt zahlreiche wissenschaftliche Preise, u. a. den Oskar-Minkowski Preis der European Association for the Study of Diabetes, den wichtigsten europäischen Preis für Diabetesforschung.

Der Wissenschaftsrat ist eines der wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremien in Deutschland. Er berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in allen Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Wissenschaft, der Forschung und des Hochschulbereichs. Daneben gehört es zu seinen Aufgaben, zur Sicherung der internationalen Konkurrenzfähigkeit der Wissenschaft in Deutschland im nationalen und europäischen Wissenschaftssystem beizutragen. Von den ernannten Wissenschaftlern wird erwartet, dass sie wissenschaftliche Exzellenz mit wissenschaftspolitischer Kompetenz und Erfahrung verbinden. Weitere Informationen finden Sie unter www.wissenschaftsrat.de