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23.05.2017

Ausgezeichnete Forschung: Sechs Preise für DZD Wissenschaftler

Gleich mehrere Forscherinnen und Forscher des Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) ehrt die Deutsche Diabetes Gesellschaft DDG auf ihrem Kongress in Hamburg (24. – 27. Mai). Die höchste Auszeichnung der DDG, die Paul-Langerhans-Medaille, geht an Professor Dr. Michael Roden, Vorstand des DZD.

DZD-Vorstand Prof. Michael Roden, Preisträger der Paul-Langerhans-Medaille 2017. Quelle: DDG

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft verleiht die nach dem deutschen Pathologen Paul Langerhans benannte Medaille seit mehr als 40 Jahren an internationale Spitzenforscher der Diabetologie. In diesem Jahr erhält der Diabetes-Experte Roden die Auszeichnung. Roden ist Direktor der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Düsseldorf und Vorstand am Deutschen Diabetes-Zentrum, einem Partner im DZD.

Darüber hinaus gehen noch weitere Forschungspreise der DDG an Wissenschaftler des DZD:

  • Mit dem Werner-Creutzfeldt-Preis wird Prof. Dr. Norbert Stefan vom Institut für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen des Helmholtz Zentrum München an der Universität Tübingen geehrt.
  • Den Förderpreis der DDG erhält Dr. Christian Baumeier vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke.
  • Dr. Carolin Daniel vom Institut für Diabetesforschung am Helmholtz Zentrum München wird mit dem Ernst-Friedrich-Pfeiffer-Preis ausgezeichnet.


Weiter unterstützt die DDG besonders förderungswürdige Projekte. Auch hier waren Forschungsvorhaben aus dem DZD erfolgreich. Die Hellmut-Mehnert-Projektförderung geht an Dr. Bengt-Frederik Belgardt vom Deutschen Diabetes-Zentrum. Zudem erhält Prof. Dr. Andreas Fritsche vom Institut für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen des Helmholtz Zentrum München an der Universität Tübingen die Hans-Christian-Hagedorn-Projektförderung.

Professor Hans-Georg Joost, bis 2014 wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung und Sprecher des DZD, erhält die DDG-Ehrenmitgliedschaft.

Ergänzende Meldung nach der Konferenz:
Alle fünf Vortragspreise gingen an DZD-Wissenschaftler: J. Santiago, Tübingen (Session: Diabetes, a disease of the brain); S. Saussenthaler, Potsdam (Session: DZD: The genetic and epigenetic code of metabolic dysfunction); C. Baumeier, Potsdam (Session: Development and treatment of
NAFLD); E. Alvarez Hernandez, Düsseldorf (Session: Development and treatment of
NAFLD); M. Apostolopoulou, Düsseldorf (Session: Adipositas und Metabolisches Syndrom). Ebenso zwei der drei Posterpreise: A. Müller, Dresden, und M. Rödiger, Potsdam.