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Deutsches Zentrum für Diabetesforschung vielfältig am EASD vertreten

Diabetesforscher am DZD-Stand EASD 2012

Presidential Tour am EASD 2012. V.l.: Dr. Astrid Glaser, Prof. Martin Hrabé de Angelis, Prof. Andrew Boulton, Prof. Hans-Georg Joost ©DZD/T.Budde

 

Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) präsentierte sich in allen Bereichen der 48. Jahrestagung der European Association for the Study of Diabetes (EASD) vom 1. bis 5. Oktober 2012 in Berlin. Parallel zu den Symposien und Vorträgen der DZD-Wissenschaftler bot der Stand des DZD im Associations’ Village einen hoch frequentierten Treffpunkt für internationale und nationale Diabetesforscher.

Bereits vor der offiziellen Kongresseröffnung hatten Prof. Michael Roden, Vorstandsmitglied des DZD und Direktor des Deutschen Diabetes-Zentrums in Düsseldorf, und Prof. Andreas Pfeiffer vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke und diesjähriger EASD-Chairman am Sonntag, 30. September, zu ihren Symposien „Mitochondrial Biology in Human Diabetes and Metabolic Diseases“ und “Translating Recent Discoveries in Cellular Energy Metabolism to Obesity and Diabetes Nutrition Therapy” geladen.


Im Rahmen des EURADIA-Symposiums mit namhaften internationalen Diabetesexperten, das am 1. Oktober vor der Eröffnungsfeier des EASD stattfand, stellte DZD-Vorstand Prof. Hans-Ulrich Häring vom Institut für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen des Helmholtz Zentrums Münchens an der Universität Tübingen die Strukturen und Forschungsschwerpunkte des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) vor. Die Wissenschaftler und Zuhörer der anderen europäischen Länder zeigten sich beeindruckt von den Möglichkeiten, die sich Grundlagenforschern und Klinikern für die translationale Diabetesforschung durch die Förderung der Bundesregierung in Deutschland ergeben.


Die wissenschaftlichen Ergebnisse der DZD-Partner wurden in zahlreichen freien Vorträgen und den gut besuchten Postersessions vorgestellt. Auch das von Prof. Matthias Tschöp, Direktor des Instituts für Diabetes und Adipositas am Helmholtz Zentrum München, geleitete Symposium „Hypothalamic Inflammation and the Metabolic Syndrome“ zog zahlreiche Diabetesexperten an.
Weitere Informationen zu den Projekten im DZD erhielten die Besucher am DZD-Stand im Associations’ Village. In entspannter Atmosphäre wurden bei einer Tasse Kaffee viele Kontakte geknüpft und neue Daten diskutiert. Eine neu aufgelegte Broschüre informierte insbesondere junge, internationale Nachwuchswissenschaftler über die Arbeitsgruppen, Netzwerkprojekte und Forschungsschwerpunkte. Außerdem konnten die DZD-Sprecher Prof. Martin Hrabé de Angelis, Helmholtz Zentrum München, und Prof. Hans-Georg Joost, Deutsches Institut für Ernährungsforschung, sowie DZD-Geschäftsführerin Dr. Astrid Glaser den EASD-Präsidenten Prof. Andrew Boulton, Manchester, am DZD-Stand begrüßen.

Dr. Herder DDZ EASD

Insgesamt war der Kongress in Berlin mit über 18 000 Diabetes-Experten die zweitgrößte jemals durchgeführte Veranstaltung des EASD. Zur Jahrestagung dieser europäischen Gesellschaft kamen Teilnehmer aus 131 Ländern. Einem Pionier der Diabetesforschung wurde in Berlin ebenfalls gedacht: Auf dem Gelände der Charité wurde am 30. September eine Büste von Paul Langerhans (1847 -1888) enthüllt. Dem Berliner Forscher verdankt man bedeutende Erkenntnisse zum Diabetes mellitus. Das Bild von Paul Langerhans findet sich auch im DZD-Logo wieder.