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Mit Big Data zur personalisierten Diabetesprävention

Die Zahl der Menschen mit Diabetes hat sich seit 1980 weltweit vervierfacht. Allein in Deutschland leiden knapp 7 Mio. Menschen an dieser Stoffwechselerkrankung, und jedes Jahr erkranken bis zu 500.000 neu daran. Diese Zahlen machen deutlich, wie dringend neue wirksame Präventionsmaßnahmen und innovative Behandlungsformen benötigt werden. In einem jetzt erschienen Artikel in „Der Diabetologe“ beschreiben DZD-Wissenschaftlerinnen und –Wissenschaftler, wie die Digitalisierung helfen kann, die Volkskrankheit Diabetes in einer neuen Dimension zu erforschen. Ziel ist es, Subtypen dieser Stoffwechselerkrankung zu erkennen und geeignete personalisierte Präventionsmaßnahmen zu entwickeln.

Quelle: thinkstock/sumkinn

 

Die Idee der Forscherinnen und Forscher: Mit dem Aufbau eines digitalen Diabetespräventionszentrums könnten Gesundheits- und Forschungsdaten aus unterschiedlichsten Quellen zusammengeführt und mit innovativen Informationstechnologien analysiert und ausgewertet werden. So könnten unterschiedliche Diabetessubtypen identifiziert und darauf aufbauend spezifische Präventions- und Therapiemaßnahmen für die jeweiligen Subtypen erforscht werden.

Originalpublikation:
A. Jarasch, A. Glaser, H. Häring, M. Roden, A. Schürmann, M. Solimena, F. Theiss, M. Tschöp, G. Wess, M. Hrabe de Angelis (2018): Mit Big Data zur personalisierten Diabetesprävention, Der Diabetologe (pp1-6). Link zur Publikation