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Tagung: Innovation in der Diabetesforschung

Rund 150 Experten aus der akademischen Forschung und der Industrie trafen sich am 18. September in Lund in Schweden zum IDEA Summit, um Strategien zur Entwicklung innovativer Diabetestherapien zu diskutieren. Um die beinah weltweit drohende Epidemie des Typ-2-Diabetes in den Griff zu bekommen, müssen Gräben überwunden werden, und akademische Forschung, Klinik und pharmazeutische Industrie künftig enger zusammenrücken, so das Fazit der Teilnehmer.
1. Bild: Drei Personen vor Roll-up  des DZD

Leif Groop, Lund University, Chair of Summit (l.), Astrid Glaser DZD (M.). ©DZD

2. Bild: Vier Herren auf Podium sitzend diskutierend

2.v.r.: DZD-Wissenschaftler Prof. Matthias Tschöp ©Mats "Wolw" Jönsson

 

Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) präsentierte sein erfolgreiches Konzept für translationale Forschung an einem Ausstellungsstand. Im DZD bündeln exzellente Universitätskliniken und Forschungsinstitute ihre Stärken, um mit modernen biomedizinischen Technologien zur Entwicklung von evidenzbasierten Präventions- und Therapiekonzepten beizutragen. Durch diese enge Verzahnung von Wissenschaft und medizinischer Praxis sowie die frühzeitige Einbindung von Industriepartnern soll ein schnellerer Transfer der Ergebnisse in den klinischen Alltag zum Wohle des Patienten erreicht werden. Auf dem Podium in Lund unterstrich Prof. Matthias Tschöp, Leiter des Helmholtz Diabetes Center in München und Mitglied des DZD, in einer hochkarätig besetzten Diskussionsrunde die Notwendigkeit neuer Forschungsansätze - wie sie das DZD ermöglicht - für innovative Konzepte, den Diabetes nicht nur erfolgreich zu behandeln, sondern womöglich zu heilen.