DZD-Forscher:innen begleiten Hirschhausen-Doku „Hirschhausen und der Zucker“

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Zucker kann Genuss bereiten, aber auch krank machen. Wie viel Zucker ist noch gesund? Und sind Süßstoffe tatsächlich eine gute Alternative? Diesen Fragen widmet sich Eckart von Hirschhausen in seiner neuen ARD-Sendung.

Für seine Selbstexperimente besuchte Hirschhausen unter anderem das Universitätsklinikum Tübingen und den Partner des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung in Tübingen, das Institut für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen (IDM). DZD-Vorstand Prof. Andreas Birkenfeld und DZD-Forscherin Prof. Stephanie Kullmann begleiteten die Dreharbeiten als wissenschaftliche Expert:innen. 

Was passiert im Körper bei zu viel Zucker? 

Bereits ab Minute 7:28 zeigt die Sendung eindrucksvoll, wie sich ungesunde Ernährung auf den Körper von Eckart von Hirschhausen auswirkte. Nach nur einer Woche mit hoher Zucker- und Fettzufuhr konnten die Untersuchungen am Standort Tübingen mehr Fett in der Leber und zwischen den Organen im Bauch an (viszerales Fett) nachweisen. Das zeigte ein Experiment aus dem Jahr 2024.  

Anderthalb Jahre später, nach einer Gewichtsreduktion von mehreren Kilos, ließ sich Hirschhausen erneut untersuchen – mit einer positiven Nachricht: Das gefährliche Bauchfett und das Leberfett hatten sich deutlich reduziert. 

Wie wirken Süßstoffe auf Gehirn und Appetit? 

In einem weiteren Experiment am IDM zeigt Prof. Kullmann, wie das Gehirn auf Süßstoffe reagiert. Diese können im Gehirn ein „Startsignal” auslösen, das den Appetit steigert. Hirschhausens Fazit: „Ich würde am liebsten einen Beipackzettel schreiben: Süßstoff verändert Ihr Gehirn und trickst Ihre Wahrnehmung aus.“ 

„Hirschhausen und der Zucker“  ist in der ARD-Mediathek verfügbar bis 20.02.2031.
 Hirschhausen und der Zucker - hier anschauen 

Birgit Niesing
Birgit Niesing

Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit