In der Ausstellung "Entdeckungen 2011: Gesundheit" besuchte Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, und ihr russischer Amtskollege Minister Andrej A. Fursenko besuchten am 25. Juni 2011 den Pavillon des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD).
Hoher Besuch im DZD Pavillon: Bundesministerin Annette Schavan und der russische Minister Andrej Fursenko besuchten die Ausstellung „Entdeckungen 2011: Gesundheit“, die sich auf der Insel Mainau dem Thema Gesundheitsforschung widmet. Der Rundgang führte sie auch in den Pavillon des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD), wo sich die Minister über Neuigkeiten aus der Welt
der Diabetesforschung informierten: Ursachen und Symptome der „Zuckerkrankheit“ Diabetes, das persönliche Diabetesrisiko, oder Diabetestherapien der Zukunft standen im Blickpunkt des Interesses. In Hörbeiträgen konnte die Ministerin erfahren, wie Diabetespatienten mit ihrer Erkrankung umgehen und was sie sich von der Forschung wünschen.
Das DZD ist eines der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung, die jüngst von Bundesministerin Schavan vorgestellt wurden. Im Gespräch mit Minister Fursenko betonte Ministerin Schavan die einzigartige Struktur: „Mit den deutschen Zentren für Gesundheitsforschung beginnt eine neue Art der Zusammenarbeit von universitärer und außeruniversitärer Forschung. Mit ihnen eröffnet sich uns die große Chance, Wege zu verkürzen – die Wege vom Labor an das Krankenbett, die Wege zwischen den Disziplinen, die Wege zwischen den Instituten“;
und informierte ihn über die teilnehmenden Zentren des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung: das Helmholtz Zentrum in München, das Deutsche Diabetes Zentrum in Düsseldorf, das Deutsche Institut für Ernährungsforschung in Potsdam und die Universitäten in Tübingen und Dresden.
Prof. Dr. Andrej A. Fursenko, Minister für Bildung und Wissenschaft der Russischen Föderation, besuchte Deutschland anlässlich des Deutsch-Russischen Jahres der Bildung, Wissenschaft und Innovation 2011/12.
Deutsches Zentrum für Diabetesforschung
Das DZD wurde 2009 als zweites Deutsches Zentrum für Gesundheitsforschung gegründet. Grundlagenforscher und Klinikärzte arbeiten eng zusammen, um die Forschungsergebnisse aus dem Labor schneller in der Praxis anwenden zu können. Mit modernen biomedizinischen Technologien, großangelegten Studien, neuen Methoden und Forschungsansätzen will das DZD dazu beitragen, die Krankheitsentstehung aufzuklären sowie wirksame und maßgeschneiderte Präventionsmaßnahmen als auch individualisierte, kausale Therapien zu entwickeln. Partner des DZD sind das Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, das Deutsche Diabetes-Zentrum in Düsseldorf, das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke und die Paul-Langerhans-Institute der Universitäten Tübingen und Dresden.