Wissen ist die beste Medizin: BMBF startet Wissenschaftsjahr

Im Mittelpunkt steht die Gesundheit/Schavan:

"Forschungsergebnisse rasch in die Praxis übertragen"

Das Wissenschaftsjahr 2011 - Forschung für unsere Gesundheit wurde am 20. Januar offiziell in Berlin eröffnet. "Wir wollen in den kommenden Monaten mit den Bürgerinnen und Bürgern über die großen Leistungen der Gesundheitsforschung sprechen, aber auch über die aktuellen Herausforderungen und Fragen", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan. "Wir möchten zeigen, dass Forschung für die Gesundheit jeden angeht: indem sie neue Wege findet, um Krankheiten zu behandeln oder dafür sorgt, dass viele Krankheiten gar nicht erst entstehen."

Thematisch stehen im Wissenschaftsjahr die Forschung zu den großen Volkskrankheiten, sowie die Prävention von Krankheiten durch Ernährung und Bewegung im Mittelpunkt. Damit soll die große Bedeutung der Gesundheitsforschung deutlich werden, denn von den Volkskrankheiten sind in unserer älter werdenden Gesellschaft immer mehr Menschen betroffen. "Es ist unser Ziel, neue Ergebnisse und Erkenntnisse so rasch wie möglich in die ärztliche Praxis einfließen zu lassen. Das ist die Leitlinie des neuen Rahmenprogramms Gesundheitsforschung der Bundesregierung", sagte Schavan. Herzstück des Rahmenprogramms sind die Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, von denen das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung schon gegründet wurde. Auch das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung  wird sich am am Wissenschaftsjahr beteiligen. Näheres erfahren Sie in Kürze auf dieser Webseite.

Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des BMBF gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Seit 2000 dienen sie als Bühne für den Austausch zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft entlang ausgewählter Themen und haben neben der breiten Öffentlichkeit vor allem junge Menschen im Blick.

Weitere Informationen zum Wissenschaftsjahr finden sich unter www.forschung-fuer-unsere-gesundheit.de.

Birgit Niesing
Birgit Niesing

Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit