Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Wesentliches Ziel des Gesundheitsforschungsprogramms der Bundesregierung ist es, gerade die besonders häufigen Krankheiten (Volkskrankheiten) wirksamer bekämpfen zu können. Mit dem Aufbau Deutscher Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) als langfristig angelegte, gleichberechtigte Partnerschaften von außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Universitäten mit Universitätsklinika schafft das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dafür die Voraussetzungen.

Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung (DZG)

Die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung bündeln vorhandene Kompetenzen und leisten so einen maßgeblichen Beitrag zur Schließung von Wissenslücken und zur Verbesserung von Prävention, Diagnose und Therapie der häufigsten Volkskrankheiten. Forschungspolitisches Ziel ist die enge Zusammenarbeit der Grundlagenforschung mit der klinischen Forschung, die sich stets an den Indikationen und dem Bedarf der Patienten orientiert. Durch die enge Vernetzung und dem damit verbundenen Ausbau vorhandener Forschungsstrukturen wird ein schnellerer Transfer von Forschungsergebnissen in den klinischen Alltag ermöglicht (Translation).

Die strategische Zusammenarbeit der führenden Wissenschaftler in den Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung stärkt den Wissenschaftsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb nachhaltig und erhöht dessen Attraktivität für den wissenschaftlichen Nachwuchs im In- und Ausland deutlich.

Gemeinsamer DZG-Stand beim Internistenkongress

 

Sechs Forschungsverbünde unter dem Dach der DZG

  • Deutsches Zentrum für Diabetesforschung (DZD)
  • Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)
  • Deutsches  Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK)
  • Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF)
  • Deutsches Konsortium für translationale Krebsforschung (DKTK)  
  • Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL)  

 

 

Weitere Informationen

Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung - optimierte Translationsprozesse durch neue Forschungsstrukturen

Homepage des BMBF