Strategie

Diabetes mellitus gehört mit ca. sechs Millionen Patienten und wahrscheinlich ebenso vielen Menschen mit unerkanntem Diabetes oder hohem Risiko für Diabetes (Prädiabetes) zu den größten Volkskrankheiten in Deutschland. Wie in allen Industrienationen der Welt muss auch für Deutschland angenommen werden, dass die in den letzten Jahrzehnten beobachteten Steigerungsraten der Prävalenz des Diabetes auch in der Zukunft eintreten werden. 

Mission des DZD 

Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung will individualisierte Strategien entwickeln, die eine frühzeitige Erkennung des Krankheitsrisikos und Vermeidung der Erkrankung und ihrer Folgen ermöglichen. Weiterhin sollen maßgeschneiderte, kausale Therapien entwickelt werden, die die Krankheitsprogression aufhalten und zu einer Verbesserung der Patientenversorgung führen. Hierzu ist die genaue Erforschung der Ursachen sowie die gemeinsame Nutzung wissenschaftlicher und klinischer Expertise von entscheidender Bedeutung.

Translation der Forschungsergebnisse

Das übergeordnete Ziel ist es, dank beschleunigter Translation zeitnah Forschungsergebnisse in die medizinische Vorsorgung zu bringen – damit Patienten schneller von der Forschung profitieren.

Dazu gehen interdisziplinäre DZD- Teams den Ursachen des Diabetes eng vernetzt auf den Grund. Basierend aus Ergebnissen aus dem Labor, aus epidemiologischen Untersuchungen und aus klinischen Beobachtungen werden Hypothesen entwickelt, die die DZD-Wissenschaftler in Modellen auf Zell- und Tierebene und in klinischen Studien untersuchen. Diese Ergebnisse stellen die Grundlage für die Entwicklung innovativer Ansätze in der Diagnose und in der individualisierten Prävention und Behandlung von Diabetes dar.

Lesen Sie hier die wichtigsten Fragestellungen: