Forschung im DZD

Diabetes gehört mit ca. 6 Mio. diagnostizierten Fällen und einer wahrscheinlich ebenso hohen Dunkelziffer zu den häufigsten Volkskrankheiten in Deutschland. Hinzu kommt, dass die steigende Lebenserwartung, Veränderungen im Lebensstil und der Ernährung dazu führen, dass die Zahl der an Diabetes mellitus erkrankten Patienten stetig wächst und die Betroffenen immer jünger werden. Um diesem dramatischen Trend entgegen zu wirken, fördert das BMBF die Forschung im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung. Ziel ist, für die Betroffenen verbesserte Präventions- und Therapiestrategien gegen Diabetes mellitus zu entwickeln.

Molekulare Mechanismen aufklären
Die Entstehung von Diabetes ist ein komplexer Prozess, der durch ein vielschichtiges langjähriges Zusammenspiel von Genen, Lebensstil und Umweltfaktoren zu der Erkrankung führt. Das Verständnis dieser Zusammenhänge ist Voraussetzung zur Entwicklung von wirksamen Vorsorgemaßnahmen und Therapien. 

Gemeinsam forschen
Im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung e.V. bündeln führende Forschungseinrichtungen ihre Kräfte, um gemeinschaftlich innovative Projekte voranzubringen. Durch den Aufbau und die gemeinsame Nutzung von Technologie- und Studienplattformen (DZD Infrastrukturen) sowie die breitgefächerte hohe Expertise innerhalb des DZD soll erreicht werden, dass die Forschungsergebnisse zukünftig schneller in der Patientenversorgung angewendet werden können.

DZD konkret – Was wird erforscht?

Die Forschungsaktivitäten im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung: 

Interessierte Wissenschaftler finden eine Auflistung aktueller Publikationen zu den neuesten Forschungsergebnissen.

Ausgewählte Artikel werden in der Rubrik DZD Publikation im Fokus kurz vorgestellt.

Podcast

Hören Sie im Podcast Prof. Hrabĕ de Angelis, Direktor des Instituts für Experimentelle Genetik am Helmholtz Zentrum München und Vorstandsmitglied im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung, zu wichtigen Forschungsaspekten im DZD.
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Literatur

Lesen Sie dazu einen Übersichtsartikel von Prof. Häring, Prof. Hrabĕ de Angelis, Prof. Joost, Prof. Roden, Prof. Schürmann und Prof. Solimena.