Forschen für eine Zukunft
ohne Diabetes

„Forschen für eine Zukunft ohne Diabetes - das ist die Mission des DZD, die uns anspornt und vereint.“

Prof. Martin Hrabě de Angelis, DZD-Vorstand

Forschen für eine Zukunft
ohne Diabetes

"Das DZD steht für Forschung, die den Menschen mit Diabetes zugute kommen soll."

Prof. Andreas Birkenfeld, DZD-Sprecher

„Durch die deutschlandweite Kooperation können Multicenterstudien mit der erforderlichen Teilnehmerzahl durchgeführt werden.“

Prof. Michael Roden, DZD-Vorstand

Forschen für eine Zukunft
ohne Diabetes

„Besonderes Augenmerk legt das DZD auf zeitnahen Transfer der Ergebnisse aus dem Labor in die medizinische Versorgung.“

Prof. Michele Solimena, DZD-Sprecher

 

Forschen für eine Zukunft
ohne Diabetes

„Das Besondere an der Forschung im DZD ist die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachrichtungen.“

Prof. Annette Schürmann, DZD-Sprecherin

DZD - Deutsches Zentrum
für Diabetesforschung

Potsdam-Rehbrücke, 24.02.2021

Maximilian Kleinert leitet neue Nachwuchsgruppe „Muskelphysiologie und Stoffwechsel“ am DIfE

Der Nachwuchswissenschaftler Dr. Maximilian Kleinert ist zum Jahresbeginn an das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) gewechselt. In den kommenden fünf Jahren wird er mit seinem Team die durch körperliche Aktivität induzierten molekularen Signalwege erforschen, die an der Regulation des Glukosestoffwechsels in der Skelettmuskulatur beteiligt sind. Das könnte dazu beitragen, neue Ansätze zur Prävention und Behandlung von Typ-2-Diabetes zu entwickeln.

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Neuherberg, 10.02.2021

Neuer Ansatzpunkt für die Entwicklung einer medikamentösen Behandlung von Adipositas und Typ-2-Diabetes

Der im zentralen Nervensystem sitzende Rezeptor für das Hormon GIP spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des Körpergewichts und der Nahrungsaufnahme. Das zeigen Untersuchungen des Helmholtz Zentrums München, der ETH Zürich und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD). Die jetzt in ‘Cell Metabolism’ erschienene Studie liefert neue Ansatzpunkte für die Entwicklung einer medikamentösen Behandlung von Adipositas und Typ-2-Diabetes.

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Berlin, 10.02.2021

Neue Erkenntnisse zu Prädiabetes: Erkrankungssubtypen ebnen den Weg für individuelle Prävention

Typ-2-Diabetes ist keine Erkrankung, die plötzlich entsteht. Meist entwickelt sie sich über Jahre hinweg aus einer Vorstufe heraus, dem sogenannten Prädiabetes. Auch wenn der Betroffene selbst nichts merkt und die Blutzuckerwerte noch unter dem kritischen Diagnosewert liegen, ist die Regulation des Blutzuckerspiegels schon in dieser Phase leicht beeinträchtigt. Trotzdem bilden Menschen mit Prädiabetes keine homogene Gruppe, wie Mediziner der Universitätsklinik Tübingen, des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen (IDM) des Helmholtz Zentrums München an der Universität Tübingen und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) in der Fachzeitschrift 'Nature Medicine' erklären. Im Rahmen einer Langzeitstudie konnten sie sechs Subtypen des Prädiabetes identifizieren, die sich in Bezug auf Risikofaktoren, Krankheitsentstehung und Prognose deutlich unterscheiden. Laut der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und DZD, könnten sich daraus wichtige Ansätze für individuell angepasste präventive und therapeutische Maßnahmen ergeben.

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Düsseldorf, 04.02.2021

PD Dr. Julia Szendrödi wird W3-Professorin an der Univ. Heidelberg

Sieben Jahre lang leitete PD Dr. Julia Szendrödi das Klinische Studienzentrum am Deutschen Diabetes-Zentrum. Nun folgt sie dem Ruf der Universität Heidelberg, um am Universitätsklinikum Heidelberg die Leitung der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie, Stoffwechselkrankheiten und klinische Chemie als Ärztliche Direktorin zu übernehmen. Der nächste Schritt einer erfolgreichen Wissenschaftskarriere.

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Neuherberg, 27.01.2021

Diabetes: Neue Entdeckung könnte die Behandlung künftig verändern

Forschende haben einen bisher unbekannten Rezeptor entdeckt, der neue Möglichkeiten zur medikamentösen Behandlung von Diabetes schaffen könnte: der Insulin-inhibitorische Rezeptor „Inceptor“. Die Studie des Helmholtz Zentrums München, der Technischen Universität München und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung fällt in ein Jubiläumsjahr der Diabetesforschung: hundert Jahre nach der Entdeckung des Insulins und fünfzig Jahre nach der des Insulinrezeptors. Blockiert man die Funktionen von Inceptor, wird der Insulinsignalweg der insulinproduzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse sensibilisiert, also empfindlicher. Das könnte die Betazellen schützen und regenerieren und zu einer Remission des Diabetes führen.

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Potsdam-Rehbrücke, 20.01.2021

Typ-2-Diabetes: Neue Hinweise bestärken die Bedeutung von Übergewicht für Spätfolgen

Eine erfolgreiche Gewichtsreduktion gilt als wichtiger Teil der Therapie von Typ-2-Diabetes. Trotzdem tauchen immer wieder Studien auf, die den Stellenwert des Abnehmens in Frage stellen. Neue Daten einer groß angelegten Beobachtungsstudie, die am DIfE in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) durchgeführt wurde, sprechen aber für die aktuellen Empfehlungen der Ärzte. Die im Fachblatt ‚Diabetologia‘ veröffentlichten Ergebnisse deuten darauf hin, dass Fettleibigkeit und Gewichtszunahme zu Gefäßstörungen führen können, die Haupterkrankungs- und Haupttodesursache für Menschen mit Typ-2-Diabetes sind.

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Düsseldorf, 18.01.2021

Neue Studie zeigt erstmals Zusammenhang zwischen Luftschadstoffen, Adipositas und Neuropathie

Luftschadstoffe werden seit einigen Jahren als Risikofaktoren des Diabetes und seiner – meist auch Adipositas-assoziierten – Begleiterkrankungen diskutiert. Für die periphere Neuropathie wurde dieser Zusammenhang bislang noch nicht untersucht. Eine neue Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) und des Helmholtz Zentrums München ist jedoch nun einer möglichen Assoziation von Luftschadstoffen und dem Risiko für die periphere Neuropathie beim Menschen nachgegangen.

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Neuherberg, 11.01.2021

Stammzellen im Darm: Neue Erkenntnisse könnten Weg für die Behandlung zahlreicher Krankheiten ebnen

Der Darm ist einer der wichtigsten Akteure im menschlichen Stoffwechsel. Zahlreiche Volkskrankheiten wie Fettleibigkeit, Diabetes, Kolitis und Darmkrebs stehen mit einer gestörten Funktion des Darms in Verbindung. Forschende verfolgen deshalb den Ansatz, Dysfunktionen des Darms beispielsweise durch die Bildung spezifischer Darmzellen aus Stammzellen entgegenzuwirken. Für Krankheiten wie Diabetes könnte dies eine vielversprechende regenerative Therapie sein. Dafür benötigt die Wissenschaft jedoch ein tiefes Verständnis darüber, wie sich Stammzellen im Darm weiterentwickeln, welche Zellhierarchien vorherrschen und welche Signale die Formierung bestimmter Zelltypen regulieren – eine Aufgabe für die Grundlagenforschung.

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Tübingen, 04.01.2021

Subtypen bei Vorstufe des Diabetes entdeckt

Prädiabetes ist nicht gleich Prädiabetes: Bei Menschen im Vorstadium des Typ-2-Diabetes gibt es sechs klar abgrenzbare Subtypen, die sich in der Krankheitsentstehung, dem Risiko für Diabetes und der Entwicklung von Folgeerkrankungen unterscheiden. Das zeigt eine Studie des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen (IDM) des Helmholtz Zentrums München an der Universität Tübingen, des Universitätsklinikums Tübingen und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD). Die Ergebnisse sind jetzt in 'Nature Medicine' erschienen. Die neue Einteilung kann künftig helfen, durch eine gezielte Prävention die Diabetes-Entstehung bzw. die Entstehung von Diabeteskomplikationen zu verhindern.

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