Forschen für eine Zukunft
ohne Diabetes

„Forschen für eine Zukunft ohne Diabetes - das ist die Mission des DZD, die uns anspornt und vereint.“

Prof. Martin Hrabě de Angelis, DZD-Vorstand

Forschen für eine Zukunft
ohne Diabetes

„Durch die deutschlandweite Kooperation können Multicenterstudien mit der erforderlichen Teilnehmerzahl durchgeführt werden.“

Prof. Michael Roden, DZD-Vorstand

Forschen für eine Zukunft
ohne Diabetes

„Besonderes Augenmerk legt das DZD auf zeitnahen Transfer der Ergebnisse aus dem Labor in die medizinische Versorgung.“

Prof. Michele Solimena, DZD-Sprecher

 

Forschen für eine Zukunft
ohne Diabetes

„Das Besondere an der Forschung im DZD ist die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachrichtungen.“

Prof. Annette Schürmann, DZD-Sprecher

DZD - Deutsches Zentrum
für Diabetesforschung

Pressemitteilungen 2020

Düsseldorf, 26.10.2020

SMS-Initiative erhält Auszeichnung für besonderes Engagement

Die SMS-Initiative wurde mit dem 2. Preis des von Springer Medizin vergebenen Charity Awards 2020 ausgezeichnet. Mit dem Charity Award ehrt Springer Medizin Stiftungen, Organisationen und Institutionen, die sich mit herausragendem sozialen Engagement für die Gesundheitsversorgung in Deutschland einsetzen. Am 22. Oktober 2020 fand die diesjährige digitale Verleihung des Charity Awards im Rahmen der Springer Medizin Gala 2020 statt. Die Preisträger wurden unter Einbezug der Kriterien soziales Engagement, Nachhaltigkeit, Vorbildwirkung und gesellschaftliche Relevanz von einer unabhängigen Experten-Jury ausgewählt. Schirmherr des Springer Medizin Charity Awards ist der Bundesminister für Gesundheit Jens Spahn.

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Berlin/Neuherberg, 29.09.2020

Experten aus der Diabetologie und Endokrinologie fordern mehr Kapazitäten bei der Aus- und Weiterbildung

Am 3. Juli 2020 beschloss der Bundestag die Nationale Diabetesstrategie mit dem Ziel einer dauerhaften Verbesserung der Patientenversorgung und dem Ausbau der translationalen Forschung. Hierfür müssen zunächst – über Jahrzehnte verloren gegangene – personelle Ressourcen wiederaufgebaut und innovative Lerninhalte im Medizinstudium neu geschaffen werden. In einem gemeinsamen Positionspapier fordern die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) die politischen Entscheidungsträger dazu auf, insbesondere die Aus- und Weiterbildungskapazitäten im Bereich Diabetologie und Endokrinologie auszubauen. Dies sei wesentliche Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung der im Sommer beschlossenen politischen Ziele.

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Köln/Neuherberg, 23.09.2020

DZD-Forschende auf EASD Jahrestagung ausgezeichnet

Zwei Forschende des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) werden im Rahmen der virtuellen Jahrestagung der European Association for the Study of Diabetes (EASD) ausgezeichnet. Professor Jens Brüning erhält den EASD/Novo Nordisk Foundation Diabetes Prize for Excellence. Ein Future Leaders Award der European Foundation for the Study of Diabetes (ESFD)/Novo Nordisk Foundation geht an Dr. Natalie Kramer.

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Berlin/Köln, 18.09.2020

WIE UNSER GEHIRN DIE NAHRUNGSAUFNAHME STEUERT

Die Schering Stiftung zeichnet Jens Claus Brüning mit dem Ernst Schering Preis 2020 aus. Der Mediziner und Stoffwechselforscher erhält den Preis für seine Forschungsarbeiten zur Identifizierung krankhafter Prozesse bei der Entwicklung einer Insulinresistenz bei Übergewicht und Diabetes mellitus.

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Potsdame-Rehbrücke, 10.09.2020

Epigenetische Veränderungen gehen Ausbruch von Diabetes voraus

Bereits einige Jahre vor der Diagnose eines Typ-2-Diabetes lassen sich bei den Betroffenen epigenetische* Veränderungen in den Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse feststellen. Sie sorgen dafür, dass einige Gene eine andere Aktivität haben als bei gesunden Personen. In einer Studie haben Forschende des DZD und DIfE 105 solcher Veränderungen in menschlichen Blutzellen entdeckt. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift ‚Diabetes‘ veröffentlicht. Diese Erkenntnisse könnten helfen, weitere diagnostische Marker für Typ-2-Diabetes zu entwickeln.

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Neuherberg, 07.09.2020

Neue ERC Starting Grants für wegweisende Forschungsprojekte am Helmholtz Zentrum München

Das Helmholtz Zentrum München gewinnt in der neuen Finanzierungsrunde des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC) vier ERC Starting Grants. Damit erhalten alle Projekte aus der engeren Auswahl eine Förderung, was einen neuen Rekord für das Zentrum darstellt. Die honorierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen mit ihren Projekten zu einer gesünderen Gesellschaft beitragen und entwickeln dafür neue Methoden für die personalisierte Medizin in den Bereichen Lunge, Stoffwechsel, Krebs und Allergien.

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Ulm, 04.09.2020

Einfluss des Corona-Lock Down auf Neuerkrankungen mit Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen untersucht

Wie verhielt sich die Erkrankungsrate während des Lock Down hinsichtlich Stressfaktoren einerseits aber generell weniger Ansteckungsmöglichkeiten mit diversen Virusinfektionen andererseits? Dies untersuchte eine deutschlandweite Forschungsgruppe um den DZD-Wissenschaftler Prof. Dr. Reinhard Holl von der Universität Ulm. Im Fachjournal „Diabetes Care“ veröffentlichte das Team seine Ergebnisse, die keinen signifikanten Anstieg während Mitte März und Mitte Mai 2020 zeigten.

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Düsseldorf, 25.08.2020

Webseite der SMS-Initiative erstrahlt in neuem Design

Die SMS-Initiative hat eine komplett neugestaltete Webseite mit interaktiven Elementen veröffentlicht: Eine zunehmende Anzahl an Kindern weist aufgrund ungünstiger Ernährungsgewohnheiten und Bewegungsmangel ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung lebensstilbedingter Erkrankungen wie Übergewicht und Typ-2-Diabetes auf. Vor diesem Hintergrund setzt sich die Initiative „SMS. Sei schlau. Mach mit. Sei fit.“ durch gezielte Maßnahmen für ein gesundes Aufwachsen und eine langfristige Prävention dieser Erkrankungen bereits im Kindesalter ein.

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Neuherberg, 18.08.2020

Schutzmechanismus vor Insulinresistenz im Gehirn entdeckt

Das Gehirn spielt eine wichtige Rolle bei der Kontrolle des Blutzuckerspiegels. Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes ist diese Regulation jedoch häufig gestört. Die genetische Ursache hierfür ist bislang noch nicht bekannt. Forschende des Helmholtz Zentrums München und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) haben herausgefunden, dass bei Männern eine genetische Variante des Gens DUSP8 die Reaktion des Gehirns auf das Hormon Insulin beeinträchtigt und so das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöhen kann. Die Ergebnisse wurden jetzt im `Journal of Clinical Investigations´veröffentlicht.

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Potsdam-Rehbrücke, 17.08.2020

Risiko für Diabetes-Folgeerkrankungen steigt bei erhöhten Werten für NT-proBNP

Gesunde Menschen – insbesondere Frauen – mit erhöhten Werten für den Herzschwäche-Marker NT-proBNP haben ein geringeres Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Entwickeln diese Personen dennoch einen Diabetes, leiden sie häufiger an makro- und mikrovaskulären Komplikationen wie u.a. Herzinfarkt, Schlaganfall oder schweren Schäden an Augen, Nieren oder Nerven. Das hat eine aktuelle Studie von DZD-Forschenden ergeben, die jetzt in ‚Diabetes Care‘ veröffentlicht wurde.

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Potsdam-Rehbrücke, 09.08.2020

Wie Eiweiß vor Leberfett schützt

Die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung ist weltweit die häufigste chronische Lebererkrankung mit zum Teil lebensbedrohlichen Folgen. Eine eiweißreiche, kalorienreduzierte Ernährung kann das schädliche Leberfett zum Schmelzen bringen – und zwar effektiver als eine eiweißarme Kost. Welche molekularen und physiologischen Prozesse sich dahinter verbergen könnten, zeigt jetzt eine neue Studie von DIfE/DZD-Forschenden im Fachblatt 'Liver International'.

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Ulm, 21.07.2020

Anstieg von Ketoazidose bei Kindern und Jugendlichen während der Coronakrise

Wie stand es um Fälle von Ketoazidose bei jungen Menschen mit neu aufgetretenem Diabetes während der ersten zwei Monate der COVID-19-Pandemie in Deutschland? Dieser Frage ist der DZD-Wissenschaftler Prof. Dr. Reinhard Holl von der Universität Ulm mit einem deutschlandweiten Team nachgegangen. Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift JAMA veröffentlicht. Hintergrund der Untersuchung war die generell gesunkene Zahl von Arztbesuchen, die potentiell zu verspäteten medizinischen Diagnosen führte.

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Tübingen, 22.06.2020

Wie und warum Hüftgold vor Stoffwechsel- und Herz-Kreislauferkrankungen schützen kann

Wird Fett an der Hüfte und am Oberschenkel gespeichert, könnte dies einen Schutz u.a. vor Typ-2-Diabetes, Herzinfarkt, Schädigungen der übrigen Gefäße im Körper und Herzschwäche bieten. Aktuelle Untersuchungen deuten darauf hin, dass größere Mengen Fett im unteren Teil des Körpers dazu beitragen können, den Stoffwechsel gesund zu halten. Wissenschaftliche Erkenntnisse, warum und inwieweit Hüftgold helfen kann, Stoffwechsel- und Herz-Kreislauferkrankungen zu vermeiden, hat der DZD-Wissenschaftler Norbert Stefan jetzt in einem Review-Artikel in ‚Lancet Diabetes & Endocrinology‘ zusammengefasst.

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Neuherberg, 08.06.2020

Zellen geben metabolisches Transkriptionsgedächtnis an ihre Nachkommen weiter

Zellen verfügen über ein "Transkriptionsgedächtnis", das sie befähigt, sich an verändernde Umweltbedingungen wie die Verfügbarkeit von Nahrung anzupassen. Doch wie geben Zellen dieses Transkriptionsgedächtnis an ihre Nachkommen weiter? Ein Forscherteam um Dr. Poonam Bheda und Prof. Robert Schneider vom Institut für Funktionelle Epigenetik (IFE) des Helmholtz Zentrums München ging dieser Frage nach und veröffentlichte seine jüngsten Ergebnisse in 'Molecular Cell'.

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Diabetes Kongress 2019 | 29. Mai - 1. Juni 2019 | Berlin

Neuherberg, 24.05.2020

DZD-Forschende für herausragende Arbeiten in der Diabetesforschung geehrt

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft zeichnet gleich mehrere Forschende des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) für ihre bedeutenden wissenschaftlichen Arbeiten und ihr langjähriges Engagement mit Preisen aus. Zudem fördert die DDG Forschungsprojekte aus dem DZD.

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Düsseldorf, 25.05.2020

Düsseldorfer Kinder gezielt für einen aktiven Lebensstil begeistern

"SMS. Sei schlau. Mach mit. Sei fit.": Grundschüler werden im Rahmen der SMS-Initiative gefördert/Das aktive Kartenspiel "Bewegen mit PFIFF" für Projektschulen gibt es auch bei den Stadtbüchereien.

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Potsdam-Rehbrücke, 18.05.2020

Eine weitere genetische Ursache für die nicht-alkoholische Fettleber entdeckt

In Deutschland leiden etwa 18 Millionen Menschen an einer nicht-alkoholischen Fettleber. Die Ursachen dieser Erkrankung sind vielfältig und schließen neben Umwelt- auch genetische Faktoren ein. Forschende des DZD haben jetzt neue Gene entdeckt, die bei der Entstehung einer Fettleber eine Rolle spielen. Die Gene IRGM, Ifgga2 und Ifgga4 sorgen bei Menschen bzw. bei Mäusen für die Produktion regulatorischer Proteine der Familie der immun-assoziierten GTPasen, die einer Fettansammlung in der Leber entgegenwirken. Eine genetische Veränderung führt jedoch dazu, dass weniger dieser Proteine gebildet werden. Die Ergebnisse wurden jetzt im ‚Journal of Hepatology‘ veröffentlicht.

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Neuherberg, 15.05.2020

Die gleichzeitige Bekämpfung der COVID-19 Pandemie und der großen Volkskrankheiten: Ein Balanceakt für die biomedizinische Forschung

Wissenschaft, Politik und Geldgeber stehen vor einer großen Herausforderung: Während sie die COVID-19-Pandemie so schnell wie möglich und mit noch mehr Mitteln eindämmen sollen, müssen sie sich auch um die wachsende Bedrohung durch andere Krankheiten kümmern. Dieser Balanceakt und die Reaktion der Forschungsgemeinschaft werden für die weltweite Gesundheitslage der nächsten Jahre richtungsweisend sein, argumentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals 'Cell'. Die Forschenden widmen sich in ihrem Kommentar der wichtigen Frage, wie ein gutes Gleichgewicht zwischen bestehenden und neuen Forschungsprioritäten gefunden werden kann.

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Neuherberg, 27.04.2020

Stammzellen werden zu Betazellen: Neue Chancen für die Zellersatztherapie

Der Verlust von insulinproduzierenden Betazellen durch Autoimmunzerstörung führt zu Typ-1-Diabetes. Klinische Inselzell-Transplantationen könnten Diabetes potentiell heilen. Dafür benötigte Bauchspeicheldrüsen sind jedoch rare Spenderorgane. In einer neuen Studie entwickelte ein Forschungsteam ein verbessertes In-vitro-Protokoll zur Differenzierung pluripotenter Stammzellen in Betazellen mit besserer Glukoseregulation und Insulinproduktion. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung Betazellersatztherapie.

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Tübingen, 24.04.2020

Zusammenfassung der vorläufigen Daten zu Fettleibigkeit und Schweregrad von COVID-19

Mehr Forschung zu den Zusammenhängen zwischen Fettleibigkeit, unverhältnismäßiger Fettverteilung sowie gestörter metabolischer Gesundheit und dem Schweregrad von COVID-19 fordern Autoren des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD), des Boston Children's Hospital und der Harvard T.H. Chan School of Public Health in einem 'Nature Reviews Endocrinology "Comment" '.

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Tübingen, 24.04.2020

Insulinwirkung im Gehirn bestimmt das Körpergewicht und die Fettverteilung

Wo sich Fett im Körper anlagert und wie stark man von einer Lebensstil-Intervention profitiert, hängt unter anderem von der Insulin-Sensitivität des Gehirns ab. Reagiert das Gehirn empfindlich auf das Hormon, nimmt man deutlich ab, reduziert ungesundes Bauchfett und kann auch langfristig das Gewicht halten. Reagiert das Gehirn nur wenig oder gar nicht auf Insulin, verliert man nur zu Beginn der Maßnahme etwas Gewicht und nimmt dann wieder zu. Auch das viszerale Fett steigt langfristig weiter an. Das sind Ergebnisse einer Langzeitstudie, die jetzt in 'Nature Communications' veröffentlicht wurde.

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Dresden, 07.04.2020

Masse oder Funktion - PLID liefert neues Puzzleteil für die kontroverse Debatte über die frühe Pathogenese von Typ-2-Diabetes

Typ-2-Diabetes (T2D) ist durch eine periphere Insulinresistenz sowie eine unzureichende Insulinausschüttung aus den Betazellen der Pankreasinsel gekennzeichnet. Jedoch ist bislang unklar, ob der unzureichende Insulinspiegel während der Entwicklung der Erkrankung auf eine Fehlfunktion der Betazellen und/oder den Verlust der Betazellmasse zurückzuführen sind. Unter der Leitung von Prof. Stephan Speier hat ein gemeinsames Forschungsprojekt von Wissenschaftlern des Paul-Langerhans-Instituts Dresden des Helmholtz Zentrums München und der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden, des Universitätsklinikums Dresden und des King's College London diese kontroverse Debatte nun um ein kritisches Puzzleteil erweitert, indem es eine neuartige Plattform zur Untersuchung der menschlichen Bauchspeicheldrüse bei der T2D-Pathogenese nutzte. Dieser einzigartige Forschungsansatz hat ergeben, dass sich die Funktionalität der Betazellen bereits zu einem frühen Zeitpunkt in der T2D-Pathogenese verschlechtert, während die Betazellmasse im untersuchten Gewebe erhalten bleibt. Die Ergebnisse dieser gemeinsamen Arbeit wurden jetzt in „Cell Reports“ veröffentlicht.

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Tübingen, 05.03.2020

Eine bislang unentdeckte Ursache einer Fettleber bei schlanken Menschen

Die nichtalkoholische Fettleberkrankheit (NAFLD) wird meist bei übergewichtigen und fettleibigen Menschen diagnostiziert. Schwere Formen von NAFLD können jedoch auch bei seltenen genetischen Erkrankungen wie Lipodystrophie oder bei HIV-Patienten nachgewiesen werden, wodurch sie ein hohes Risiko für die Entwicklung von Leberversagen, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellen. Norbert Stefan und Kollegen haben jetzt eine noch unbekannte Ursache für NAFLD bei mageren Menschen entdeckt. Sie berichten vom Fall einer Frau, die eine Immuncheckpoint-Inhibitor-Therapie gegen Hautkrebs erhielt, die möglicherweise eine Entzündung ihres Unterhautfetts ausgelöst hat, was zu einem dramatischen Verlust an Fettmasse und einer schweren Form der NAFLD führte.

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Neuherberg, 20.02.2020

Betazellfunktion im Tiermodell wiederhergestellt: Neue Wirkstoffkombination könnte Diabetes-Remission ermöglichen

Eine der Ursachen von Diabetes könnte in der Dedifferenzierung von insulinproduzierenden Betazellen in den Langerhans´schen Inseln des Pankreas liegen, also dem Verlust der Zellidentität. Ob dedifferenzierte Zellen ein Ansatzpunkt für eine mögliche Betazellregeneration sind, war bisher unklar. In einer neuen Studie am Mausmodell konnten das Helmholtz Zentrum München und Novo Nordisk erstmals durch eine neue Kombinationstherapie eine Redifferenzierung herbeiführen und die Funktion der Betazellen wiederherstellen. Dies eröffnet neue Wege für eine mögliche Diabetes-Remission.

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Neuherberg, 13.02.2020

Nationales Diabetesinformationsportal www.diabinfo.de: Neue Internetseite zum Thema Diabetes mellitus jetzt online

Was kann ich tun, wenn ich an Diabetes mellitus erkrankt bin? Wie kann ich mich vor Typ-2-Diabetes schützen? Über Ursachen und Risikofaktoren der verschiedenen Formen von Diabetes und geeignete Vorbeugung einer Erkrankung informiert das neue Nationale Diabetesinformationsportal www.diabinfo.de – ein qualitätsgeprüftes und unabhängiges Internetangebot rund um die Erkrankungsgruppe Diabetes mellitus. Auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wurde das neue Informationsportal von den führenden Zentren der Diabetesforschung in Deutschland – dem Helmholtz Zentrum München, dem Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) und dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) – erstellt.

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Neuherberg, 24.01.2020

DZDconnect ausgezeichnet: Dr. Alexander Jarasch gewinnt bytes4diabetes-Award

Das Projekt DZDconnect „Graphs to Fight Diabetes“ des Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) hat einen bytes4diabetes-Award 2020 gewonnen. Die Auszeichnung erhielt Dr. Alexander Jarasch, Leiter Bioinformatik und Datenmanagement im DZD, auf der Fortbildungsveranstaltung für Diabetes-Technologie & Digitalisierung DiaTec am 23. Januar in Berlin. Heute und morgen präsentiert Jarasch das Projekt auf der Fortbildungsveranstaltung für Diabetes-Technologie & Digitalisierung DiaTec in Berlin.

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