Forschen für eine Zukunft
ohne Diabetes

„Forschen für eine Zukunft ohne Diabetes - das ist die Mission des DZD, die uns anspornt und vereint.“

Prof. Martin Hrabě de Angelis, DZD-Vorstand

Forschen für eine Zukunft
ohne Diabetes

"Das DZD steht für Forschung, die den Menschen mit Diabetes zugute kommen soll."

Prof. Andreas Birkenfeld, DZD-Sprecher

„Durch die deutschlandweite Kooperation können Multicenterstudien mit der erforderlichen Teilnehmerzahl durchgeführt werden.“

Prof. Michael Roden, DZD-Vorstand

Forschen für eine Zukunft
ohne Diabetes

„Besonderes Augenmerk legt das DZD auf zeitnahen Transfer der Ergebnisse aus dem Labor in die medizinische Versorgung.“

Prof. Michele Solimena, DZD-Sprecher

 

Forschen für eine Zukunft
ohne Diabetes

„Das Besondere an der Forschung im DZD ist die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachrichtungen.“

Prof. Annette Schürmann, DZD-Sprecherin

DZD - Deutsches Zentrum
für Diabetesforschung

EASD 2012 Berlin

Neuherberg, 05.05.2021

Höchste Auszeichnung der Deutschen Diabetes Gesellschaft für Martin Hrabĕ de Angelis

Die Paul-Langerhans-Medaille 2021 geht an Professor Dr. Dr. h.c. mult. Martin Hrabĕ de Angelis. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) würdigt damit seine herausragenden Leistungen bei der Erforschung der genetischen und epigenetischen Determinanten des Diabetes mellitus sowie seine hohen Verdienste um die Gründung und Entwicklung des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD).

Mehr

Neuherberg, 05.05.2021

DZD-Forschende werden auf dem Diabetes Kongress der DDG ausgezeichnet

Auf ihrem Online-Kongress (12. – 15. Mai 2021) ehrt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) gleich mehrere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD). Die höchste Auszeichnung der DDG, die Paul-Langerhans-Medaille, geht an Professor Dr. Dr. h.c. mult. Martin Hrabĕ de Angelis.

Mehr

Neuherberg, 04.05.2021

DZD auf Diabetes Kongress: Neue Ansätze für eine präzise Diabetes-Therapie und Prävention

Unter dem Motto „Präzisionsmedizin – eine Reise in die Zukunft der Diabetologie“ findet die 55. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) ab dem 12. Mai digital statt. Das Deutsche Zentrum für Diabetes (DZD) gestaltet nicht nur vier Symposien auf dem Kongress, sondern präsentiert seine interdisziplinäre translationale Forschung sowie seine Informationsangebote auch in zahlreichen Vorträgen und Vorlesungen. Ein wichtiger Themenschwerpunkt des DZD sind dabei neue Ansätze für eine präzise Diabetes-Therapie und Prävention.

Mehr

Düsseldorf, 28.04.2021

Risikofaktoren für einen schweren COVID-19-Verlauf bei Menschen mit Diabetes

Personen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko für eine schwerwiegende COVID-19-Erkrankung im Vergleich zu Personen ohne Diabetes. Die Frage stellt sich, ob alle Personen mit Diabetes ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf haben, oder ob bestimmte Risikofaktoren auch innerhalb dieser Gruppe zu erkennen sind. Eine neue Studie von DZD-Forschenden hat sich nun genau mit diesem Thema beschäftigt und dabei relevante Erkenntnisse gewonnen.

Mehr

Tübingen, 26.04.2021

DZD-Forscher Robert Wagner mit Präventionspreis geehrt

Nicht jeder, der eine Vorstufe des Diabetes mit erhöhten Blutzuckerwerten hat, erkrankt auch an Typ-2-Diabetes. Robert Wagner vom DZD-Partner IDM an der Universität Tübingen und der Medizinische Klinik für Diabetologie, Endokrinologie und Nephrologie des Universitätsklinikums Tübingen konnte zeigen, dass es sechs klar abgrenzbare Subtypen gibt, die sich in der Krankheitsentstehung, dem Risiko für Diabetes und der Entwicklung von Folgeerkrankungen unterscheiden. Für seine Erkenntnisse wurde er von der Deutschen Stiftung Innere Medizin (DSIM) und der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) mit dem Präventionspreis 2021 ausgezeichnet.

Mehr

Berlin, 13.04.2021

Runder Tisch beim BMEL zur Ernährung bei Diabetes Typ 2 endet ohne Ergebnisse

Forschung am Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) muss weiter intensiviert werden und ein Werbeverbot für ungesunde Kinderlebensmittel gehört verbindlich in den nächsten Koalitionsvertrag. Der Runde Tisch des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zur „Ernährung bei Diabetes Typ 2“ am 13. April endete leider ohne Ergebnisse. Eingeladen hatte Bundesministerin Julia Klöckner Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) sowie Vertreter der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und anderer Verbände. DDG und DZD bedauern in der Folge den offenen Ausgang und weisen darauf hin, wie wichtig es sei, beispielsweise die Bewerbung ungesunder Lebensmittel an Kinder nicht nurzaghaft zu regulieren, wie jüngst vom BMEL mit dem Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) vereinbart, sondern diese zu verbieten.

Mehr

Neuherberg, 08.04.2021

Studie zeigt: Auch in der zweiten Welle waren deutlich mehr Kinder mit SARS-CoV-2 infiziert als bekannt

Eine Studie des Helmholtz Zentrums München kommt zu dem Ergebnis, dass während der zweiten Corona-Welle drei- bis viermal mehr Kinder in Bayern mit SARS-CoV-2 infiziert waren, als über PCR-Tests gemeldet. Zudem wiesen am Ende der zweiten Welle etwa achtmal mehr Kinder Antikörper gegen das Coronavirus auf als am Ende der ersten Welle. Die Ergebnisse besitzen Relevanz für Entscheidungen über Maßnahmen zu Eindämmung des Pandemiegeschehens.

Mehr

Düsseldorf, 08.04.2021

Neue Diabetes-Subgruppen zeigen unterschiedliche Entzündungsreaktionen

Chronische Entzündungen rücken immer mehr in den Fokus der Forschung. Eine aktuelle Untersuchung konnte nun Unterschiede bei den Indikatoren der Entzündung zwischen neuen Diabetes-Subgruppen identifizieren. Aber was bedeutet das für die Zukunft?

Mehr

Neuherberg, 31.03.2021

Neuer Ansatzpunkt für die Entwicklung einer medikamentösen Behandlung von Adipositas und der daraus resultierenden Erkrankungen

Das Protein Asc-1 steuert, ob sich fettverbrennende beige oder fettspeichernde weiße Fettzellen bilden, welche die Entstehung von Stoffwechselerkrankungen begünstigen können. Das zeigt eine aktuelle Studie des Helmholtz Zentrums München und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD). Die Ergebnisse eröffnen neue Ansatzpunkte, um die Entwicklung von Folgeerkrankungen der Adipositas zu verhindern. Die Studie ist jetzt in ‚Nature Communications‘ erschienen.

Mehr

Düsseldorf, 19.03.2021

Elric Zweck erhält Karl-Oberdisse-Preis 2021

Eine neue Untersuchung des Deutschen Diabetes-Zentrums zeigt, dass Typ-2-Diabetes den Energiestoffwechsel im menschlichen Herzmuskel beeinträchtigt. Für diese Studie wurde der diesjährige Karl-Oberdisse-Preis an den Wissenschaftler Elric Zweck verliehen.

Mehr

Neuherberg, 03.03.2021

Matthias Tschöp mit Berthold-Medaille für herausragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet

Mit der Berthold-Medaille geht die höchste Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) in diesem Jahr an Prof. Matthias Tschöp, den wissenschaftlichen Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München und Alexander-von-Humboldt Professor der Technischen Universität München. Die Ehrung für seine wissenschaftliche Leistung fand im Rahmen der 64. Jahrestagung der DGE, dem Deutschen Kongress für Endokrinologie, statt.

Mehr

Düsseldorf, 01.03.2021

Verleihung des Hans Adolf Krebs-Preises an Frau Dr. med. Yanislava Karusheva

Zum 13. Mal wurde der Hans Adolf Krebs-Preis von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. verliehen. Preisträgerin ist in diesem Jahr Frau Dr. med. Yanislava Karusheva für ihre Arbeit über den Einfluss verzweigtkettiger Aminosäuren auf den Glukosestoffwechsel im Typ-2-Diabetes.

Mehr

Potsdam-Rehbrücke, 24.02.2021

Maximilian Kleinert leitet neue Nachwuchsgruppe „Muskelphysiologie und Stoffwechsel“ am DIfE

Der Nachwuchswissenschaftler Dr. Maximilian Kleinert ist zum Jahresbeginn an das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) gewechselt. In den kommenden fünf Jahren wird er mit seinem Team die durch körperliche Aktivität induzierten molekularen Signalwege erforschen, die an der Regulation des Glukosestoffwechsels in der Skelettmuskulatur beteiligt sind. Das könnte dazu beitragen, neue Ansätze zur Prävention und Behandlung von Typ-2-Diabetes zu entwickeln.

Mehr

Neuherberg, 10.02.2021

Neuer Ansatzpunkt für die Entwicklung einer medikamentösen Behandlung von Adipositas und Typ-2-Diabetes

Der im zentralen Nervensystem sitzende Rezeptor für das Hormon GIP spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des Körpergewichts und der Nahrungsaufnahme. Das zeigen Untersuchungen des Helmholtz Zentrums München, der ETH Zürich und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD). Die jetzt in ‘Cell Metabolism’ erschienene Studie liefert neue Ansatzpunkte für die Entwicklung einer medikamentösen Behandlung von Adipositas und Typ-2-Diabetes.

Mehr

Berlin, 10.02.2021

Neue Erkenntnisse zu Prädiabetes: Erkrankungssubtypen ebnen den Weg für individuelle Prävention

Typ-2-Diabetes ist keine Erkrankung, die plötzlich entsteht. Meist entwickelt sie sich über Jahre hinweg aus einer Vorstufe heraus, dem sogenannten Prädiabetes. Auch wenn der Betroffene selbst nichts merkt und die Blutzuckerwerte noch unter dem kritischen Diagnosewert liegen, ist die Regulation des Blutzuckerspiegels schon in dieser Phase leicht beeinträchtigt. Trotzdem bilden Menschen mit Prädiabetes keine homogene Gruppe, wie Mediziner der Universitätsklinik Tübingen, des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen (IDM) des Helmholtz Zentrums München an der Universität Tübingen und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) in der Fachzeitschrift 'Nature Medicine' erklären. Im Rahmen einer Langzeitstudie konnten sie sechs Subtypen des Prädiabetes identifizieren, die sich in Bezug auf Risikofaktoren, Krankheitsentstehung und Prognose deutlich unterscheiden. Laut der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und DZD, könnten sich daraus wichtige Ansätze für individuell angepasste präventive und therapeutische Maßnahmen ergeben.

Mehr

Düsseldorf, 04.02.2021

PD Dr. Julia Szendrödi wird W3-Professorin an der Univ. Heidelberg

Sieben Jahre lang leitete PD Dr. Julia Szendrödi das Klinische Studienzentrum am Deutschen Diabetes-Zentrum. Nun folgt sie dem Ruf der Universität Heidelberg, um am Universitätsklinikum Heidelberg die Leitung der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie, Stoffwechselkrankheiten und klinische Chemie als Ärztliche Direktorin zu übernehmen. Der nächste Schritt einer erfolgreichen Wissenschaftskarriere.

Mehr

Neuherberg, 27.01.2021

Diabetes: Neue Entdeckung könnte die Behandlung künftig verändern

Forschende haben einen bisher unbekannten Rezeptor entdeckt, der neue Möglichkeiten zur medikamentösen Behandlung von Diabetes schaffen könnte: der Insulin-inhibitorische Rezeptor „Inceptor“. Die Studie des Helmholtz Zentrums München, der Technischen Universität München und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung fällt in ein Jubiläumsjahr der Diabetesforschung: hundert Jahre nach der Entdeckung des Insulins und fünfzig Jahre nach der des Insulinrezeptors. Blockiert man die Funktionen von Inceptor, wird der Insulinsignalweg der insulinproduzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse sensibilisiert, also empfindlicher. Das könnte die Betazellen schützen und regenerieren und zu einer Remission des Diabetes führen.

Mehr

Potsdam-Rehbrücke, 20.01.2021

Typ-2-Diabetes: Neue Hinweise bestärken die Bedeutung von Übergewicht für Spätfolgen

Eine erfolgreiche Gewichtsreduktion gilt als wichtiger Teil der Therapie von Typ-2-Diabetes. Trotzdem tauchen immer wieder Studien auf, die den Stellenwert des Abnehmens in Frage stellen. Neue Daten einer groß angelegten Beobachtungsstudie, die am DIfE in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) durchgeführt wurde, sprechen aber für die aktuellen Empfehlungen der Ärzte. Die im Fachblatt ‚Diabetologia‘ veröffentlichten Ergebnisse deuten darauf hin, dass Fettleibigkeit und Gewichtszunahme zu Gefäßstörungen führen können, die Haupterkrankungs- und Haupttodesursache für Menschen mit Typ-2-Diabetes sind.

Mehr

Düsseldorf, 18.01.2021

Neue Studie zeigt erstmals Zusammenhang zwischen Luftschadstoffen, Adipositas und Neuropathie

Luftschadstoffe werden seit einigen Jahren als Risikofaktoren des Diabetes und seiner – meist auch Adipositas-assoziierten – Begleiterkrankungen diskutiert. Für die periphere Neuropathie wurde dieser Zusammenhang bislang noch nicht untersucht. Eine neue Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) und des Helmholtz Zentrums München ist jedoch nun einer möglichen Assoziation von Luftschadstoffen und dem Risiko für die periphere Neuropathie beim Menschen nachgegangen.

Mehr

Neuherberg, 11.01.2021

Stammzellen im Darm: Neue Erkenntnisse könnten Weg für die Behandlung zahlreicher Krankheiten ebnen

Der Darm ist einer der wichtigsten Akteure im menschlichen Stoffwechsel. Zahlreiche Volkskrankheiten wie Fettleibigkeit, Diabetes, Kolitis und Darmkrebs stehen mit einer gestörten Funktion des Darms in Verbindung. Forschende verfolgen deshalb den Ansatz, Dysfunktionen des Darms beispielsweise durch die Bildung spezifischer Darmzellen aus Stammzellen entgegenzuwirken. Für Krankheiten wie Diabetes könnte dies eine vielversprechende regenerative Therapie sein. Dafür benötigt die Wissenschaft jedoch ein tiefes Verständnis darüber, wie sich Stammzellen im Darm weiterentwickeln, welche Zellhierarchien vorherrschen und welche Signale die Formierung bestimmter Zelltypen regulieren – eine Aufgabe für die Grundlagenforschung.

Mehr

Tübingen, 04.01.2021

Subtypen bei Vorstufe des Diabetes entdeckt

Prädiabetes ist nicht gleich Prädiabetes: Bei Menschen im Vorstadium des Typ-2-Diabetes gibt es sechs klar abgrenzbare Subtypen, die sich in der Krankheitsentstehung, dem Risiko für Diabetes und der Entwicklung von Folgeerkrankungen unterscheiden. Das zeigt eine Studie des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen (IDM) des Helmholtz Zentrums München an der Universität Tübingen, des Universitätsklinikums Tübingen und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD). Die Ergebnisse sind jetzt in 'Nature Medicine' erschienen. Die neue Einteilung kann künftig helfen, durch eine gezielte Prävention die Diabetes-Entstehung bzw. die Entstehung von Diabeteskomplikationen zu verhindern.

Mehr