Forschen für eine Zukunft
ohne Diabetes

„Forschen für eine Zukunft ohne Diabetes - das ist die Mission des DZD, die uns anspornt und vereint.“

Prof. Martin Hrabě de Angelis, DZD-Vorstand

Forschen für eine Zukunft
ohne Diabetes

"Das DZD steht für Forschung, die den Menschen mit Diabetes zugute kommen soll."

Prof. Andreas Birkenfeld, DZD-Sprecher

„Durch die deutschlandweite Kooperation können Multicenterstudien mit der erforderlichen Teilnehmerzahl durchgeführt werden.“

Prof. Michael Roden, DZD-Vorstand

Forschen für eine Zukunft
ohne Diabetes

„Besonderes Augenmerk legt das DZD auf zeitnahen Transfer der Ergebnisse aus dem Labor in die medizinische Versorgung.“

Prof. Michele Solimena, DZD-Sprecher

 

Forschen für eine Zukunft
ohne Diabetes

„Das Besondere an der Forschung im DZD ist die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachrichtungen.“

Prof. Annette Schürmann, DZD-Sprecherin

DZD - Deutsches Zentrum
für Diabetesforschung

Berlin / Neuherberg, 18.10.2021

Neue Ausgabe des DZG-Magazins SYNERGIE zu Präzisionsmedizin

Die passende Therapie für die richtige Patientengruppe zur richtigen Zeit, das ermöglicht Präzisionsmedizin. In der aktuellen Ausgabe des DZG-Magazins SYNERGIE zeigen die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG), wie sich die Volkskrankheiten Krebs, Demenz, Diabetes, Infektionen sowie Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen durch persönlich zugeschnittene Therapien präziser behandeln oder gar vermeiden lassen. Die aktuelle Ausgabe ist auch in der neugestalteten Online-Version des Magazins unter https://dzg-magazin.de zu lesen.

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Potsdam-Rehbrücke, 15.10.2021

Auch ohne Arztbesuch: Neues nicht-klinisches Modell sagt zuverlässig Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorher

Ob Blutdruckmessung oder Blutfettanalyse – eine zuverlässige Risiko-Abschätzung für Herz-Kreislauf-Erkrankungen setzt bislang medizinische Untersuchungen und damit den Besuch einer Arztpraxis voraus. Ein Team um Dr. Catarina Schiborn und Prof. Dr. Matthias Schulze vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) hat nun in Kooperation mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg (DKFZ) ein Vorhersagemodell entwickelt, mit dessen Hilfe sich auch ohne Arztbesuch einfach und präzise ermitteln lässt, wie hoch das Risiko eines Menschen ist, innerhalb der nächsten zehn Jahre einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Das Modell lässt sich auch für Empfehlungen nutzen, wie das individuelle Erkrankungsrisiko gesenkt werden kann. Die Forschenden haben ihre Ergebnisse jetzt in 'Scientific Reports' vorgestellt.

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Tübingen, 11.10.2021

Diabetes mit Ganzkörper-Magnetresonanztomographie erkennen

Mit einer Ganzkörper-Kernspinaufnahme (MRT) lässt sich Typ-2-Diabetes diagnostizieren. Das zeigt eine aktuelle Studie von Forschenden des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung, des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen des Helmholtz Zentrums München an der Universität Tübingen, des Max- Planck-Instituts für Intelligente Systeme und der Universitätsklinik Tübingen. Sie nutzten Deep-Learning-Methoden* und Daten von mehr als 2000 MRTs, um Patienten mit (Prä-)Diabetes identifizieren zu können. Die Ergebnisse wurden jetzt im Fachjournal 'JCI Insight' veröffentlicht.

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Men riding bikes by lake

Düsseldorf, 29.09.2021

Neuer Wirkmechanismus für die Verbesserung der Insulinwirkung nach Sport entdeckt

Regelmäßige körperliche Betätigung in Form von Sport ist ein wichtiger Grundpfeiler für Gesundheit und Wohlbefinden. Eine neue Studie des DDZ hat nun sogar herausgefunden, dass gezielte Muskelarbeit und die Wirkung des Hormons Insulin für Menschen mit Diabetes viel stärker miteinander zusammenhängen als bisher vermutet.

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Dresden, 14.09.2021

Dresdner und Münchner Forscher überwinden Translationslücke durch Entwicklung eines neuen in vivo Modells für die Markierung sekretorischer Insulingranula Pools

Die Betazellen der Bauchspeicheldrüse produzieren, speichern und sezernieren bei erhöhtem Blutzuckerspiegel das blutzuckersenkende Hormon Insulin. Allerdings sind bei diesem stark regulierten Prozess der Insulinsekretion, insbesondere die molekularen Merkmale und die diesem Prozess zugrunde liegenden Stimuli, noch nicht vollständig geklärt. Hinzu kommt, dass das derzeitige Verständnis der Betazellfunktion größtenteils aus Studien an isolierten ex vivo Inseln in Nagetiermodellen stammt. Um diese bestehende translationale Lücke zum Menschen hin zu überwinden und den Umsatz der sekretorischen Insulingranula in vivo zu untersuchen, hat ein nationales Forschungsteam unter der Leitung von Wissenschaftlern des DZD-Partners Paul-Langerhans-Institut des Helmholtz Zentrums München am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus und der Medizinischen Fakultät der TU Dresden (PLID) und der LMU München ein transgenes Schweinemodell entwickelt, das erstmals die in vivo Fluoreszenzmarkierung von altersdifferenzierten Pools an sekretorischen Insulingranula ermöglicht und damit eine lebensnahe Darstellung des Insulinumsatzes unter normoglykämischen Bedingungen bietet.

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Düsseldorf, 13.09.2021

Stehen Immunzellen mit den neuen Diabetes-Subtypen in Verbindung?

Mit der neuen Beschreibung von Diabetes-Subtypen ist die Diabetologie auf dem Weg zur Präzisionsmedizin. Dennoch sind viele Bereiche unerforscht. So war bisher nicht bekannt, wie sich die Immunzellen in den jeweiligen Subtypen unterscheiden. Eine neue Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums hat nun genau dies untersucht und Potential für die Zukunft entdeckt.

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Neuherberg, 03.09.2021

DZD-Jahresbericht erschienen: Junge Talente gezielt fördern

Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung hat den Jahresbericht 2020 veröffentlicht. Auf 64 Seiten werden nicht nur aktuelle Zahlen, Daten und Fakten rund um das DZD präsentiert, sondern auch über Neues aus der translationalen Diabetesforschung informiert. Ein Schwerpunkt ist die Nachwuchsförderung.

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Potsdam-Rehbrücke, 02.09.2021

DIfE weiht neues Forschungsgebäude ein

Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) feierte heute mit einem Festakt die Einweihung seines neuen Forschungsgebäudes. Zu diesem Anlass konnte Dr. Birgit Schröder-Smeibidl, administrativer Vorstand des DIfE, Dr. Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Prof. Dr. Veronika von Messling, Ministerialdirigentin und Leiterin der Abteilung 6 Lebenswissenschaften im Bundesministerium für Bildung und Forschung, den Vizepräsidenten der Leibniz-Gemeinschaft, Prof. Matthias Beller, sowie zahlreiche weitere Gäste aus Wissenschaft und Politik begrüßen. Prof. Dr. Tilman Grune, wissenschaftlicher Vorstand des DIfE, hob in seiner Festrede die Bedeutung des Gebäudes für die strategische Weiterentwicklung des DIfE und die Fortführung zukunftsfähiger Ernährungsforschung hervor. Bei einem Rundgang und der Vorführung eines Roboters zur Handhabung tiefgefrorener menschlicher Bioproben konnten sich die Gäste einen Eindruck von dem nach der Nobelpreisträgerin Gerty Cori benannten Neubau verschaffen.

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Düsseldorf, 09.08.2021

Diabetes bei Teenagern in den USA: Starker Anstieg für das Jahr 2060 prognostiziert

Eine umfangreiche Studie des DDZ hat den Anstieg des Typ-1 und Typ-2-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen in den Vereinigten Staaten untersucht. Die Ergebnisse zeugen nicht nur von ansteigenden Zahlen, sondern auch Unterschieden in den Bevölkerungsgruppen. Wie kann Amerika hier gegensteuern und wie sieht die US-Gesellschaft aus, wenn sich die derzeitige Entwicklung fortsetzt?

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Potsdam-Rehbrücke, 02.08.2021

Insulin kann die innere Uhr im Fettgewebe direkt beeinflussen

Essen zur falschen Tageszeit stört unseren zirkadianen Rhythmus und steigert das Risiko für Übergewicht und Typ-2-Diabetes. Erste Erklärungen für dieses Phänomen liefert das Team um PD Dr. Olga Ramich vom DIfE, Professor Achim Kramer und Professor Andreas F. H. Pfeiffer von der Charité – Universitätsmedizin Berlin in einer neuen Studie. Die Forschenden haben erstmals an humanen Proben gezeigt, dass Insulin die innere Uhr des Fettgewebes beeinflussen kann. Die Ergebnisse wurden im Journal 'Diabetes' veröffentlicht.

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Tübingen, 26.07.2021

Gestationsdiabetes: HbA1c-Messung kann den oralen Glukosetoleranztest zur Diagnose nicht ersetzen

Um Schwangerschaftsdiabetes festzustellen, ist die alleinige Bestimmung des HbA1c-Wertes nicht geeignet. Das hat eine Untersuchung des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) in der Deutschen Studie Schwangerschaftsdiabetes (PREG-Studie) ergeben.

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Neuherberg, 12.07.2021

Von der Fettleber zur lebensbedrohlichen Erkrankung: Forschende entdecken Gründe für einen dramatischen Krankheitsverlauf

Forschende haben herausgefunden, wie sich die nichtalkoholische Fettlebererkrankung zu einer lebensbedrohlichen Komplikation entwickeln kann. Ihre Erkenntnisse werden die Suche nach Therapiemöglichkeiten beschleunigen. Die Studie wurde vom Helmholtz Zentrum München in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Heidelberg und dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung geleitet.

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Düsseldorf, 07.07.2021

DDZ überzeugt die Leibniz-Gemeinschaft bei Evaluierung

Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat nach der Evaluierung beschlossen, die Förde-rung des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) auch weiterhin fortzuführen. Das Institut in Düsseldorf überzeugte dabei mit seiner Verbindung von Grundlagenforschung mit klinischer und versorgungsbezogener Forschung sowie seinem breiten Spektrum an Kooperationen und Expertise für klinische Studien.

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Dresden, 30.06.2021

Neue Studie zeigt heterogene Entwicklung der Betazellen zum Typ-2-Diabetes

Typ-2-Diabetes (T2D) beschreibt eine Gruppe komplexer pathologischer Zustände, die durch anhaltende Hyperglykämie gekennzeichnet sind und häufig zu kardiovaskulären Komplikationen, Nierenversagen, Retinopathie und Neuropathien führen. Mehr als 450 Millionen Menschen weltweit sind von diesem Syndrom betroffen, mit steigenden Inzidenzraten über die letzten Jahrzehnte, weshalb T2D eine große Bedrohung für die öffentliche Gesundheit und die Gesellschaft auf der ganzen Welt darstellt. Leider sind die molekularen Veränderungen der Betazellen der Bauchspeicheldrüse, die zu einer mangelhaften Insulinsekretion führen, in bisherigen Studien noch nicht ausreichend erforscht. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Forschenden des Paul-Langerhans-Institut des Helmholtz Zentrum München am Universitätsklinikum und der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden, des SIB Swiss Institute of Bioinformatics und des Max-Planck-Instituts für Biochemie ist nun diesem Umstand mit einer umfassenden Multi-omics-Analyse von metabolisch charakterisierten pankreatektomierten lebenden Spendern, die entlang des glykämischen Spektrums von Normoglykämie bis T2D unterteilt wurden, nachgegangen. Das Ergebnis dieses hochgradig kooperativen Projekts wurde nun in der renommierten Fachzeitschrift "Nature Metabolism (Nat Metab)" veröffentlicht.

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Potsdam-Rehbrücke, 28.06.2021

AGEs sind Risikofaktoren für versteifte Blutgefäße auch bei Menschen ohne Diabetes

Versteifte und verengte Adern erhöhen das Risiko für Herzkreislauferkrankungen – die häufigste Todesursache in Deutschland. Eine neue epidemiologische Studie des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) und des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) zeigt jetzt, dass die verringerte Elastizität der Blutgefäße sowohl bei Menschen mit Diabetes als auch bei Menschen ohne diese Störung des Zuckerstoffwechsels mit einer erhöhten Konzentration von glykierten Reaktionsprodukten, so genannten Advanced Glycation Endproducts (AGEs) in der Haut einhergeht.

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Neuherberg, 24.06.2021

Gastrulationsforschung enthüllt neue Details über die Embryonalentwicklung

Eine neue Studie des Helmholtz Zentrums München revidiert das bisherige Lehrbuchwissen über die sogenannte Gastrulation, die Entstehung des Körperbauplans während der Embryonalentwicklung. Diese Studie könnte auch für Fortschritte im Bereich der Zellersatztherapie und Krebsforschung von Relevanz sein.

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Neuherberg, 15.06.2021

Adipositas und Bluthochdruck: Forschende entdecken neue Mechanismen

Forschenden ist es erstmals gelungen, die Rolle von Astrozyten im Hypothalamus bei Adipositas-bedingtem Bluthochdruck nachzuweisen. Zudem zeigten sie, dass das Hormon Leptin an der Verdichtung von Blutgefäßen im Hypothalamus adipöser Mäuse beteiligt ist, was zu Bluthochdruck beiträgt. Die Studie wurde vom Helmholtz Zentrum München angeleitet, Forschende der Ludwig-Maximilians-Universität, der Technischen Universität München und des Deutschen Diabetes Zentrums waren ebenfalls beteiligt.

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Düsseldorf, 15.06.2021

Innovation in der Wirkstoffentwicklung: Morphinan-Verbindungen ohne Suchtgefahr

Die Fertigstellung eines neuen Wirkstoffes gegen Hustenreiz birgt nicht nur die Chance auf ein neues Arzneimittel auf dem Markt, sondern auch die Möglichkeit in Zukunft Morphium und andere Opiate ohne Suchtpotential zu entwickeln. Was kann man sich genau darunter vorstellen? Und welchen Nutzen haben Betroffene davon?

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Düsseldorf, 31.05.2021

Förderpreis der Deutschen Diabetes Gesellschaft an Frau Dr. med. Yanislava Karusheva

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft verleiht den Förderpreis 2021 an Dr. med. Yanislava Karusheva, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Klinische Diabetologie des Deutschen Diabetes-Zentrums. Sie erhält die Auszeichnung für ihre Dissertationsschrift zum Thema „Die Rolle der verzweigtkettigen Aminosäuren in der Entwicklung und Progression der Insulinresistenz und des Typ-2-Diabetes“.

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Neuherberg, 20.05.2021

Matthias Tschöp erhält Ernst Jung-Preis für Medizin 2021

Die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung verleiht jährlich die höchstdotierten Medizinpreise Europas. In diesem Jahr geht der Ernst Jung-Preis für Medizin an Matthias Tschöp. Der wissenschaftliche Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München wird für seine bahnbrechenden Forschungsarbeiten zu neuen Therapeutika bei Adipositas und Diabetes geehrt.

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Düsseldorf, 16.05.2021

Verleihung des Werner-Creutzfeldt-Preises an Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Roden

Für seine herausragenden Forschungsarbeiten über Entstehung des Typ-2-Diabetes und die Rolle des Energiestoffwechsels beim Menschen hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Roden, Wissenschaftlicher Geschäftsführer und Vorstand des Deutschen Diabetes-Zentrums, mit dem Werner-Creutzfeldt-Preis 2021 ausgezeichnet.

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EASD 2012 Berlin

Neuherberg, 05.05.2021

Höchste Auszeichnung der Deutschen Diabetes Gesellschaft für Martin Hrabĕ de Angelis

Die Paul-Langerhans-Medaille 2021 geht an Professor Dr. Dr. h.c. mult. Martin Hrabĕ de Angelis. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) würdigt damit seine herausragenden Leistungen bei der Erforschung der genetischen und epigenetischen Determinanten des Diabetes mellitus sowie seine hohen Verdienste um die Gründung und Entwicklung des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD).

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Neuherberg, 05.05.2021

DZD-Forschende werden auf dem Diabetes Kongress der DDG ausgezeichnet

Auf ihrem Online-Kongress (12. – 15. Mai 2021) ehrt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) gleich mehrere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD). Die höchste Auszeichnung der DDG, die Paul-Langerhans-Medaille, geht an Professor Dr. Dr. h.c. mult. Martin Hrabĕ de Angelis.

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Neuherberg, 04.05.2021

DZD auf Diabetes Kongress: Neue Ansätze für eine präzise Diabetes-Therapie und Prävention

Unter dem Motto „Präzisionsmedizin – eine Reise in die Zukunft der Diabetologie“ findet die 55. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) ab dem 12. Mai digital statt. Das Deutsche Zentrum für Diabetes (DZD) gestaltet nicht nur vier Symposien auf dem Kongress, sondern präsentiert seine interdisziplinäre translationale Forschung sowie seine Informationsangebote auch in zahlreichen Vorträgen und Vorlesungen. Ein wichtiger Themenschwerpunkt des DZD sind dabei neue Ansätze für eine präzise Diabetes-Therapie und Prävention.

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Düsseldorf, 28.04.2021

Risikofaktoren für einen schweren COVID-19-Verlauf bei Menschen mit Diabetes

Personen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko für eine schwerwiegende COVID-19-Erkrankung im Vergleich zu Personen ohne Diabetes. Die Frage stellt sich, ob alle Personen mit Diabetes ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf haben, oder ob bestimmte Risikofaktoren auch innerhalb dieser Gruppe zu erkennen sind. Eine neue Studie von DZD-Forschenden hat sich nun genau mit diesem Thema beschäftigt und dabei relevante Erkenntnisse gewonnen.

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Tübingen, 26.04.2021

DZD-Forscher Robert Wagner mit Präventionspreis geehrt

Nicht jeder, der eine Vorstufe des Diabetes mit erhöhten Blutzuckerwerten hat, erkrankt auch an Typ-2-Diabetes. Robert Wagner vom DZD-Partner IDM an der Universität Tübingen und der Medizinische Klinik für Diabetologie, Endokrinologie und Nephrologie des Universitätsklinikums Tübingen konnte zeigen, dass es sechs klar abgrenzbare Subtypen gibt, die sich in der Krankheitsentstehung, dem Risiko für Diabetes und der Entwicklung von Folgeerkrankungen unterscheiden. Für seine Erkenntnisse wurde er von der Deutschen Stiftung Innere Medizin (DSIM) und der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) mit dem Präventionspreis 2021 ausgezeichnet.

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Berlin, 13.04.2021

Runder Tisch beim BMEL zur Ernährung bei Diabetes Typ 2 endet ohne Ergebnisse

Forschung am Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) muss weiter intensiviert werden und ein Werbeverbot für ungesunde Kinderlebensmittel gehört verbindlich in den nächsten Koalitionsvertrag. Der Runde Tisch des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zur „Ernährung bei Diabetes Typ 2“ am 13. April endete leider ohne Ergebnisse. Eingeladen hatte Bundesministerin Julia Klöckner Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) sowie Vertreter der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und anderer Verbände. DDG und DZD bedauern in der Folge den offenen Ausgang und weisen darauf hin, wie wichtig es sei, beispielsweise die Bewerbung ungesunder Lebensmittel an Kinder nicht nurzaghaft zu regulieren, wie jüngst vom BMEL mit dem Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) vereinbart, sondern diese zu verbieten.

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Neuherberg, 08.04.2021

Studie zeigt: Auch in der zweiten Welle waren deutlich mehr Kinder mit SARS-CoV-2 infiziert als bekannt

Eine Studie des Helmholtz Zentrums München kommt zu dem Ergebnis, dass während der zweiten Corona-Welle drei- bis viermal mehr Kinder in Bayern mit SARS-CoV-2 infiziert waren, als über PCR-Tests gemeldet. Zudem wiesen am Ende der zweiten Welle etwa achtmal mehr Kinder Antikörper gegen das Coronavirus auf als am Ende der ersten Welle. Die Ergebnisse besitzen Relevanz für Entscheidungen über Maßnahmen zu Eindämmung des Pandemiegeschehens.

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Düsseldorf, 08.04.2021

Neue Diabetes-Subgruppen zeigen unterschiedliche Entzündungsreaktionen

Chronische Entzündungen rücken immer mehr in den Fokus der Forschung. Eine aktuelle Untersuchung konnte nun Unterschiede bei den Indikatoren der Entzündung zwischen neuen Diabetes-Subgruppen identifizieren. Aber was bedeutet das für die Zukunft?

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Neuherberg, 31.03.2021

Neuer Ansatzpunkt für die Entwicklung einer medikamentösen Behandlung von Adipositas und der daraus resultierenden Erkrankungen

Das Protein Asc-1 steuert, ob sich fettverbrennende beige oder fettspeichernde weiße Fettzellen bilden, welche die Entstehung von Stoffwechselerkrankungen begünstigen können. Das zeigt eine aktuelle Studie des Helmholtz Zentrums München und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD). Die Ergebnisse eröffnen neue Ansatzpunkte, um die Entwicklung von Folgeerkrankungen der Adipositas zu verhindern. Die Studie ist jetzt in ‚Nature Communications‘ erschienen.

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Düsseldorf, 19.03.2021

Elric Zweck erhält Karl-Oberdisse-Preis 2021

Eine neue Untersuchung des Deutschen Diabetes-Zentrums zeigt, dass Typ-2-Diabetes den Energiestoffwechsel im menschlichen Herzmuskel beeinträchtigt. Für diese Studie wurde der diesjährige Karl-Oberdisse-Preis an den Wissenschaftler Elric Zweck verliehen.

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Neuherberg, 03.03.2021

Matthias Tschöp mit Berthold-Medaille für herausragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet

Mit der Berthold-Medaille geht die höchste Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) in diesem Jahr an Prof. Matthias Tschöp, den wissenschaftlichen Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München und Alexander-von-Humboldt Professor der Technischen Universität München. Die Ehrung für seine wissenschaftliche Leistung fand im Rahmen der 64. Jahrestagung der DGE, dem Deutschen Kongress für Endokrinologie, statt.

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Düsseldorf, 01.03.2021

Verleihung des Hans Adolf Krebs-Preises an Frau Dr. med. Yanislava Karusheva

Zum 13. Mal wurde der Hans Adolf Krebs-Preis von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. verliehen. Preisträgerin ist in diesem Jahr Frau Dr. med. Yanislava Karusheva für ihre Arbeit über den Einfluss verzweigtkettiger Aminosäuren auf den Glukosestoffwechsel im Typ-2-Diabetes.

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Potsdam-Rehbrücke, 24.02.2021

Maximilian Kleinert leitet neue Nachwuchsgruppe „Muskelphysiologie und Stoffwechsel“ am DIfE

Der Nachwuchswissenschaftler Dr. Maximilian Kleinert ist zum Jahresbeginn an das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) gewechselt. In den kommenden fünf Jahren wird er mit seinem Team die durch körperliche Aktivität induzierten molekularen Signalwege erforschen, die an der Regulation des Glukosestoffwechsels in der Skelettmuskulatur beteiligt sind. Das könnte dazu beitragen, neue Ansätze zur Prävention und Behandlung von Typ-2-Diabetes zu entwickeln.

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Neuherberg, 10.02.2021

Neuer Ansatzpunkt für die Entwicklung einer medikamentösen Behandlung von Adipositas und Typ-2-Diabetes

Der im zentralen Nervensystem sitzende Rezeptor für das Hormon GIP spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des Körpergewichts und der Nahrungsaufnahme. Das zeigen Untersuchungen des Helmholtz Zentrums München, der ETH Zürich und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD). Die jetzt in ‘Cell Metabolism’ erschienene Studie liefert neue Ansatzpunkte für die Entwicklung einer medikamentösen Behandlung von Adipositas und Typ-2-Diabetes.

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Berlin, 10.02.2021

Neue Erkenntnisse zu Prädiabetes: Erkrankungssubtypen ebnen den Weg für individuelle Prävention

Typ-2-Diabetes ist keine Erkrankung, die plötzlich entsteht. Meist entwickelt sie sich über Jahre hinweg aus einer Vorstufe heraus, dem sogenannten Prädiabetes. Auch wenn der Betroffene selbst nichts merkt und die Blutzuckerwerte noch unter dem kritischen Diagnosewert liegen, ist die Regulation des Blutzuckerspiegels schon in dieser Phase leicht beeinträchtigt. Trotzdem bilden Menschen mit Prädiabetes keine homogene Gruppe, wie Mediziner der Universitätsklinik Tübingen, des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen (IDM) des Helmholtz Zentrums München an der Universität Tübingen und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) in der Fachzeitschrift 'Nature Medicine' erklären. Im Rahmen einer Langzeitstudie konnten sie sechs Subtypen des Prädiabetes identifizieren, die sich in Bezug auf Risikofaktoren, Krankheitsentstehung und Prognose deutlich unterscheiden. Laut der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und DZD, könnten sich daraus wichtige Ansätze für individuell angepasste präventive und therapeutische Maßnahmen ergeben.

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Düsseldorf, 04.02.2021

PD Dr. Julia Szendrödi wird W3-Professorin an der Univ. Heidelberg

Sieben Jahre lang leitete PD Dr. Julia Szendrödi das Klinische Studienzentrum am Deutschen Diabetes-Zentrum. Nun folgt sie dem Ruf der Universität Heidelberg, um am Universitätsklinikum Heidelberg die Leitung der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie, Stoffwechselkrankheiten und klinische Chemie als Ärztliche Direktorin zu übernehmen. Der nächste Schritt einer erfolgreichen Wissenschaftskarriere.

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Neuherberg, 27.01.2021

Diabetes: Neue Entdeckung könnte die Behandlung künftig verändern

Forschende haben einen bisher unbekannten Rezeptor entdeckt, der neue Möglichkeiten zur medikamentösen Behandlung von Diabetes schaffen könnte: der Insulin-inhibitorische Rezeptor „Inceptor“. Die Studie des Helmholtz Zentrums München, der Technischen Universität München und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung fällt in ein Jubiläumsjahr der Diabetesforschung: hundert Jahre nach der Entdeckung des Insulins und fünfzig Jahre nach der des Insulinrezeptors. Blockiert man die Funktionen von Inceptor, wird der Insulinsignalweg der insulinproduzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse sensibilisiert, also empfindlicher. Das könnte die Betazellen schützen und regenerieren und zu einer Remission des Diabetes führen.

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Potsdam-Rehbrücke, 20.01.2021

Typ-2-Diabetes: Neue Hinweise bestärken die Bedeutung von Übergewicht für Spätfolgen

Eine erfolgreiche Gewichtsreduktion gilt als wichtiger Teil der Therapie von Typ-2-Diabetes. Trotzdem tauchen immer wieder Studien auf, die den Stellenwert des Abnehmens in Frage stellen. Neue Daten einer groß angelegten Beobachtungsstudie, die am DIfE in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) durchgeführt wurde, sprechen aber für die aktuellen Empfehlungen der Ärzte. Die im Fachblatt ‚Diabetologia‘ veröffentlichten Ergebnisse deuten darauf hin, dass Fettleibigkeit und Gewichtszunahme zu Gefäßstörungen führen können, die Haupterkrankungs- und Haupttodesursache für Menschen mit Typ-2-Diabetes sind.

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Düsseldorf, 18.01.2021

Neue Studie zeigt erstmals Zusammenhang zwischen Luftschadstoffen, Adipositas und Neuropathie

Luftschadstoffe werden seit einigen Jahren als Risikofaktoren des Diabetes und seiner – meist auch Adipositas-assoziierten – Begleiterkrankungen diskutiert. Für die periphere Neuropathie wurde dieser Zusammenhang bislang noch nicht untersucht. Eine neue Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) und des Helmholtz Zentrums München ist jedoch nun einer möglichen Assoziation von Luftschadstoffen und dem Risiko für die periphere Neuropathie beim Menschen nachgegangen.

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Neuherberg, 11.01.2021

Stammzellen im Darm: Neue Erkenntnisse könnten Weg für die Behandlung zahlreicher Krankheiten ebnen

Der Darm ist einer der wichtigsten Akteure im menschlichen Stoffwechsel. Zahlreiche Volkskrankheiten wie Fettleibigkeit, Diabetes, Kolitis und Darmkrebs stehen mit einer gestörten Funktion des Darms in Verbindung. Forschende verfolgen deshalb den Ansatz, Dysfunktionen des Darms beispielsweise durch die Bildung spezifischer Darmzellen aus Stammzellen entgegenzuwirken. Für Krankheiten wie Diabetes könnte dies eine vielversprechende regenerative Therapie sein. Dafür benötigt die Wissenschaft jedoch ein tiefes Verständnis darüber, wie sich Stammzellen im Darm weiterentwickeln, welche Zellhierarchien vorherrschen und welche Signale die Formierung bestimmter Zelltypen regulieren – eine Aufgabe für die Grundlagenforschung.

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Tübingen, 04.01.2021

Subtypen bei Vorstufe des Diabetes entdeckt

Prädiabetes ist nicht gleich Prädiabetes: Bei Menschen im Vorstadium des Typ-2-Diabetes gibt es sechs klar abgrenzbare Subtypen, die sich in der Krankheitsentstehung, dem Risiko für Diabetes und der Entwicklung von Folgeerkrankungen unterscheiden. Das zeigt eine Studie des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen (IDM) des Helmholtz Zentrums München an der Universität Tübingen, des Universitätsklinikums Tübingen und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD). Die Ergebnisse sind jetzt in 'Nature Medicine' erschienen. Die neue Einteilung kann künftig helfen, durch eine gezielte Prävention die Diabetes-Entstehung bzw. die Entstehung von Diabeteskomplikationen zu verhindern.

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