Unter dem Motto „Munich meets Munich“ richtet sich der DZG Munich Day insbesondere an Forschende aus München, die einem der acht Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung angehören. Darüber hinaus nehmen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus DZG-Standorten in ganz Deutschland teil.
Wissenschaftlicher Austausch in der Gesundheitsforschung
Die Veranstaltung hat sich als zentrale Plattform für den wissenschaftlichen Austausch in der Gesundheitsforschung etabliert. Bereits im vergangenen Jahr nutzten mehr als 200 Gäste aus Forschung, Klinik, Politik und Wissenschaftsorganisationen die Gelegenheit zum Networking sowie zur Initiierung neuer Forschungsprojekte.
Eröffnet wird die Veranstaltung von Prof. Martin Hrabě de Angelis, Wissenschaftlicher Geschäftsführer und Sprecher von Helmholtz Munich sowie Mitglied des DZG-Vorstandes. Zudem wird die Bundesministerin für Forschung, Technik und Raumfahrt, Dorothee Bär, per Videobotschaft ein Grußwort sprechen. Im Anschluss informiert Prof. Stefanie Dimmeler, Sprecherin des DZG-Vorstandes, über aktuelle Entwicklungen und gemeinsame Aktivitäten der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung.
Mit KI zu neuen Anwendungen für erprobte Medikamente
Ein besonderes Highlight ist Podiumsdiskussion zum Thema „AI meets Drug Repurposing“. Wie sich mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (AI) für bereits bekannte oder zugelassene Medikamente neue Anwendungsgebiete erschließen lassen, erörtert ein hochkarätig besetztes Podium - mit Kamyar Hadian (Drug Discovery), Ralf Huss (Managing Director BioM), Giulia Magno (Clinician Scientist), Julia Schnabel (AI for Biomedical Imaging), Stephan Sieber (Chemist) und Fabian Theis (AI Expert). Michael von Bergwelt (Spokesperson DKTK Munich) moderiert die Diskusion.
Gemeinsam forschen und Synergien nutzen
Auch wenn sich die verschiedenen Volkskrankheiten in ihrer Ausprägung unterscheiden, bestehen häufig gemeinsame biologische Ursachen und Mechanismen. Die enge Vernetzung der DZG eröffnet einzigartige Möglichkeiten, innovative Forschungsansätze zu entwickeln und schneller in die medizinische Anwendung zu überführen.
Ein besonderer Schwerpunkt des DZG Munich Day liegt deshalb auf der Zusammenarbeit zwischen den Zentren. Vorgestellt werden unter anderem aktuelle transdisziplinäre Projekte zu folgenden Themen:
- Biobanken als Schnittstellen und Motoren der Forschung
- Die Nationale Kohorte (NAKO) – Aufbau, Durchführung und zentrale Erkenntnisse
- Zusammenhänge zwischen psychischen Auffälligkeiten im Kindesalter und Asthma im Jugendalter
Darüber hinaus erwartet die Teilnehmenden ein vielseitiges Programm mit aktuellen Themen aus Forschung und Wissenschaftsmanagement:
- Einblicke in die Forschung der acht Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung
- Informationen zur M1 - Munich Medicine Alliance
- Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses: DZG-Programme und Highlights der Zentren
- Verleihung der Poster Awards
Möglichkeit neue Kooperationen zu initiieren
Auch bietet die Veranstaltung vielfältige Möglichkeiten zum Austausch und zur Anbahnung neuer Kooperationen. Forschende aller Karrierestufen – von Early Career Scientists bis hin zu Principal Investigators (PI) – erhalten Raum für Diskussionen über gemeinsame Perspektiven und Herausforderungen der translationalen Gesundheitsforschung.