Im Mittelpunkt stehen neue Wege, um Forschungsergebnisse schneller in innovative Präventions-, Diagnose- und Therapieansätze zu überführen. In einer Plenumsdiskussion und einem anschließenden Symposium diskutieren international führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik sowie der Gesundheitswirtschaft über die Zukunft der Medizin.
Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung ist mit mehreren renommierten Forschenden im Programm vertreten. In der Session „Restoring What Disease Has Destroyed“ beleuchten die DZD-Forscher Prof. Dr. Stefan Bornstein und Prof. Dr. Heiko Lickert gemeinsam mit Dr. Stefan Irion (GC Therapeutics, USA), wie Stammzellforschung, Zellersatztherapien und regenerative Medizin künftig die Behandlung des Typ-1-Diabetes verändern könnten. Im Fokus steht die Frage, ob sich die durch die Autoimmunerkrankung zerstörten insulinproduzierenden Betazellen ersetzen oder regenerieren lassen.
Einen weiteren Beitrag aus dem DZD gestaltet Prof. Dr. Carolin Daniel (Helmholtz Munich und DZD) in der Session „Teaching the Immune System What to Attack – and What to Spare“. Gemeinsam mit Prof. Dr. Uta Höpken (Max Delbrück Center) diskutiert sie aktuelle Ansätze, das Immunsystem gezielt zu steuern. Ziel ist es, schädliche Immunreaktionen bei Autoimmunerkrankungen zu verhindern und gleichzeitig die körpereigene Abwehr beispielsweise gegen Krebs zu stärken.
Mit den Themen Regeneration, Stammzelltherapie und Immunmodulation greift das Programm zentrale Zukunftsfelder der Diabetesforschung auf. Die Beiträge des DZD zeigen, wie innovative Forschungsansätze langfristig dazu beitragen können, Krankheiten nicht nur besser zu behandeln, sondern geschädigte Körperfunktionen wiederherzustellen und Erkrankungen frühzeitig zu verhindern.
Veranstaltung:
The Future of Medicine: From Discovery to Impact
8. November 2026, Falling Walls Science Summit, Berlin
Session „The Future of Medicine: From Discovery to Impact“
Pressemitteilung der DZG: Falling Walls: Wie Forschung die Medizin von morgen verändert