Als einer der Wegbereiter und Koordinatoren des Forschungsschwerpunkts Genetik und Epigenetik im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung leistete er bedeutende Beiträge zum Verständnis der Rolle genetischer und epigenetischer Faktoren sowie der Wirkung des Lebensstils bei der Entstehung von Typ-2-Diabetes und eröffnete damit neue Perspektiven für Prävention und Therapie.
Gemeinsam mit den DZD-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern an den verschiedenen Standorten hat er diesen Bereich zu einer erfolgreichen und wichtigen translationalen Säule im DZD aufgebaut.
Johannes Beckers war überzeugt, dass wissenschaftlicher Fortschritt vom offenen Austausch lebt und engagierte sich national wie international für den wissenschaftlichen Dialog. Dabei war er nicht nur fachlich ein außerordentlich geschätzter Ansprechpartner, sondern auch menschlich sehr zugewandt, offen, hilfsbereit und immer bereit, sein Wissen zu teilen. Viele von uns werden sich besonders an die guten, inspirierenden und auch humorvollen Gespräche mit ihm während der DZD-Workshops erinnern.
„Johannes Beckers hat die Forschung im DZD seit der Gründung des Zentrums entscheidend mitgestaltet. Für viele von uns war er ein verlässlicher Ratgeber, ein inspirierender Mentor und ein Kollege, der anderen mit großer Offenheit und Hilfsbereitschaft begegnete. Er wird eine große Lücke im DZD hinterlassen. Zugleich werden seine Ideen, sein Wirken und sein Einsatz für die Wissenschaft im DZD weiterleben“, sagt Martin Hrabě de Angelis, DZD-Vorstand und langjähriger enger Kollege von Johannes Beckers.
Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Angehörigen und allen, die Johannes nahestanden. Wir teilen ihre Trauer und werden ihn als Kollegen, Wegbegleiter und Menschen in dankbarer Erinnerung behalten.
In stiller Trauer und großer Dankbarkeit,
Die Kolleginnen und Kollegen des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD)