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News

DDZ eröffnet neues Kompetenzzentrum für Innovative Diabetes Therapie (KomIT) mit acht Partnern

Das Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) hat in einer offiziellen Eröffnungsveranstaltung sein neues Kompetenzzentrum für Innovative Diabetes Therapie (KomIT) mit acht Partnern eröffnet. Das Konsortium aus Industrie und universitärer Forschung will zielgerichtet die Entwicklung neuer Therapien des Diabetes vorantreiben. Ziel des vom DDZ koordinierten Zentrums ist die effiziente Translation innovativer Forschungsergebnisse in die klinische Anwendung zur Verbesserung des Diabetesmanagement von Patienten. Das Projekt wird in den nächsten drei Jahren mit Mitteln des Landes NRW und der EU in Höhe von rund 3,5 Millionen gefördert.

V.l.: Prof. Andreas Meyer-Falcke (Beigeordneter für Gesundheit der Landeshauptstadt Düsseldorf), Christoph Dammermann (Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen), Prof. Anja Steinbeck (Rektorin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), Prof. Dirk Müller-Wieland (Vorstand der Deutschen Diabetes Gesellschaft), Prof. Michael Roden (Vorstand des Deutschen Diabetes-Zentrums) und Prof. Jürgen Eckel (Managing Director des KomIT) bei der Eröffnungsveranstaltung. Quelle: DDZ

 

Leitidee des neuen KomIT ist der Aufbau einer nachhaltigen Infrastruktur, die Expertisen aus Management, Entwicklung und Medizinalchemie, Präklinik, Analytik, Toxikologie und Physiologie bis hin zur klinischen Prüfung bündelt und eine offene Plattform für NRW, Deutschland und Europa bereitstellt. „Wir wollen durch die gemeinsamen Aktivitäten unsere Kompetenzen bündeln, d.h. die Translation beschleunigen, damit die Betroffenen schneller von neuen Erkenntnissen aus der Grundlagenforschung profitieren“, betonte Prof. Michael Roden, Vorstand des Deutschen Diabetes-Zentrums und Koordinator des neuen Kompetenzzentrums für Innovative Diabetes Therapie (KomIT) bei der feierlichen Eröffnungsveranstaltung.

Die kontinuierlich stark ansteigende Zahl der Diabetes-Patienten in Deutschland bedingt sozio-ökonomische Belastungen für das Gesundheitssystem. Christoph Dammermann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen: „Mit dem Kompetenzzentrum für Innovative Diabetes Therapie entsteht eine bisher einzigartige Forschungsinfrastruktur, die innovative und digitale Ansätze zu einer umfassenden Diabetestherapie verbindet. Das Zentrum gestaltet nachhaltig unser Gesundheitssystem und stärkt den Wirtschafts- und Innovationsstandort Nordrhein-Westfalen.“ Der Beigeordnete für Gesundheit der Landeshauptstadt Düsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, stellte in seinem Grußwort, die Betroffenen in den Mittelpunkt. Für sie sei es wichtig, schnellstmöglich von neuartigen Forschungsergebnissen zu profitieren, um sich Lebensqualität zu erhalten oder neue zu schaffen. Beteiligt sind am KomIT neben dem Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) die Algiax Pharmaceuticals GmbH, Taros Chemicals GmbH & Co. KG, Lead Discovery Center GmbH (LDC), vivo Science GmbH, A & M Labor für Analytik und Metabolismusforschung Service GmbH, PROFIL Institut für Stoffwechselforschung GmbH und die TU Dortmund mit dem Drug Discovery Hub Dortmund (DDHD).

In Nordrhein-Westfalen wird bereits seit langem eine exzellente Grundlagenforschung mit klinisch-experimentellen Diabetes-Studien betrieben. Die derzeitige Translation dieser Ergebnisse in die klinische Anwendung ist jedoch noch nicht ausreichend, um nachhaltig wirtschaftliche Impulse zu setzen. Start-ups und kleine Unternehmen mit hohem Innovationspotential sind oft nicht in der Lage, aufwendige experimentelle und klinische Forschung mit kritischer Masse und der notwendigen Schnelligkeit durchzuführen. An diesem Punkt setzt das neue interdisziplinäre Kompetenzzentrum für Innovative Diabetes Therapie (KomIT) an. Diese neuartige Forschungsinfrastruktur wird wichtige Impulse für den Pharma- und Biotech-Sektor in NRW setzen und darüber hinaus die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Landes NRW nachhaltig stärken. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Programms EFRE.NRW - Investitionen in Wachstum und Beschäftigung des Landes NRW durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union.

Hinweis: https://www.efre.nrw.de